Einstein galt bei Zeitgenossen als Allerweltsheiler
Die Aufzeichnungen von Fantova zeigten Albert Einsteins unkonventionelles Denken und seinen Sinn für Kurioses, so Becker im Gespräch mit SWR Kultur am Morgen. Seine Zeitgenossen hätten den Jahrhundertwissenschaftler und Erfinder der Relativitätstheorie für einen Allerweltsheiler und einen Allerwelt-Weisen gehalten.
Einstein wollte nie ein Denkmal sein
Deshalb hätten ihn zu Lebzeiten Menschen aus aller Welt besucht, die zum Teil mit sehr verrückten Ansinnen gekommen seien. Das habe Einstein amüsiert. Dabei habe Einstein nie ein Denkmal sein wollen, betonte der Autor. „Er war berührbar“.
Albert albert gerne: Dialoge zwischen Genie und Unsinn
Bei seiner Beschäftigung mit den Schriften Johanna Fantovas, in der sie ihr Verhältnis zu Albert Einstein beschreibt, habe ihn vor allem die Nähe von Genie und Unsinn beeindruckt. „Albert albert gerne“, kommentiert von Becker.
Gleichzeitig sei er immer sehr nah am allzu Menschlichen, Alltäglichen gewesen bei gleichzeitigem, ständigen Umgang mit allen großen, weltpolitischen Ereignissen. Sein Buch sei eine Art Kulturgeschichte Albert Einsteins.
Albert Einstein: Völkerversöhnung als große Chance des Rundfunks
Couragierter Einsatz für Freiheit und gegen Rassismus
Die heute Lebenden könnten sich vor allem an der ungeheuren Courage Albert Einsteins ein Beispiel nehmen, betonte von Becker.
Der Jahrhundert-Wissenschaftler habe sich immer wieder gegen Einschränkung der Meinungsfreiheit und gegen die Rassentrennung engagiert. „Albert Einstein war ein leuchtendes Beispiel, das man sich heute wünschen würde.“
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Physik Welchen praktischen Nutzen hat Einsteins Relativitätstheorie?
Das beste Beispiel für die Anwendung von Einsteins Relativitätstheorie ist die Satellitennavigation. Wissenschaftler tüfteln aber an weiteren Anwendungsmöglichkeiten, um sich diese Zeitverzerrung durch die Relativitätstheorie zunutze zu machen. Eine ist die Höhenmessung. Von Gábor Paál | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Albert Einstein in unserem Archiv
Zeitwort 26.09.1905: Einsteins "Spezielle Relativitätstheorie" erscheint
1922 hat er den Nobelpreis erhalten und gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurde er zum „bedeutendsten Physiker aller Zeiten“ gewählt. Seine wichtigste Entdeckung machte er schon mit Mitte Zwanzig.
22.8.1930 Albert Einstein: Völkerversöhnung als große Chance des Rundfunks
22.08.1930 | Am 22. August 1930 spricht Albert Einstein auf der Funkausstellung in Berlin, die seit ihrem Beginn 1924 immer größer geworden ist. Eröffnet wird die 7. Funkausstellung von Reichsrundfunkkommissar Hans Bredow. Ihm ist es gelungen, Albert Einstein einzuladen und dazu zu bewegen, "aus seiner Studierstube" auf diese Veranstaltung zu kommen. Schließlich gehöre er der Allgemeinheit. Hans Bredow kündigt Einstein dem Publikum an. Einstein selbst spricht nach etwa anderthalb Minuten.
6.2.1924 Albert Einstein: "Meine Relativitätstheorie"
6.2.1924 | Der Physiker Albert Einstein (1879 - 1955) entwickelte eine allen bisherigen Erfahrungen widersprechende Vorstellung von Raum und Zeit. 1924 schildert er in einem Vortrag, wie er zur Formulierung der Relativitätstheorie kam. – archivradio.de