Hardy Espen, ein Mann um die Sechzig, lebt als Deutscher in der Normandie und dort permanent mit der nationalsozialistischen Vergangenheit konfrontiert. Beim Baden verletzt er sich an einer Kette mit einem Anhänger. Dieser Fund löst eine Reihe von Ereignissen aus, die den eher komischen Teil des Romans ausmachen.
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Eine rätselhafte Erbschaft
Eines Tages macht Hardy eine Erbschaft: Aus Deutschland erreicht ihn eine Todesanzeige. Hardy kennt den Namen der Verstorbenen nicht, fährt jedoch aus Neugier nach Deutschland und wird zum Besitzer eines alten Golden Retrievers. Diese Erbschaft wird für Hardy zum Anlass einer Auseinandersetzung mit sich selbst, mit der eigenen Geschichte. Ein klassischer Mechanismus des Älterwerdens.
Sprachliche Ausrutscher
Nicht alles an diesem Roman sei gelungen, findet Jörg Magenau. Die Figurenzeichnung sei schematisch geraten; auch sprachlich erlaube Ahrens sich einige erstaunliche Ausrutscher. Überzeugend sei der Roman immer dann, wenn er einfach nur Zustände zeige und nicht eine Handlung vorantreibe.
Unaufdringliche Ruhe
Trotzdem, so Jörg Magenau: Ahrens Darstellung der Versuche, dem Leben noch einmal eine neue Richtung zu geben, die unaufdringliche Ruhe, die das Buch ausstrahle und das Fehlen jeglicher ideologischer Einflussnahme machten „Jahre zwischen Hund und Wolf“ dann doch zu einem Roman, der nachklinge.
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