Der Milliardär, der Superschurke sein will
Mit „James“, seiner aus der Perspektive eines schwarzen Sklaven erzählten Adaption von „Huckleberry Finn“, gewann der US-Amerikaner Percival Everett in diesem Jahr den Pulitzer-Preis.
Sein Roman „Dr. No“ erzählt von einem autistischen Mathematikprofessor, dessen Spezialgebiet das Nichts ist. Und von einem Milliardär, der dieses Nichts braucht, um sich an Amerika zu rächen.
Auf den Straßen von Dublin
In der irischen Hauptstadt begegnet man der Literatur auf Schritt und Tritt. In Buchhandlungen, auf der Straße, in Pubs. Die Menschen lieben es, sich Geschichten zu erzählen. Und unsere Reporterin hat den Geschichten der Stadt zugehört.
Eine literarische Entdeckungsreise durch Irlands Hauptstadt
Die Angst ist überall
Hedda ist Seiltänzerin in einem Varieté-Theater auf der Reeperbahn. Der Übergang zur Prostitution ist fließend. Als die Nationalsozialisten die Macht übernehmen, ändert die Welt sich schlagartig.
Von der Vergangenheit erzählen, als könne sie wieder stattfinden
Anja Kampmann verbindet kunstvoll die persönliche Not von Menschen mit der politischen Lage des Landes. Ein meisterhafter Roman „Die Wut ist ein heller Stern".
Der alte Hund und das Meer
Wie legt man sich das Leben zurecht, wenn es auf das Älterwerden zugeht? Wie ist es für einen Deutschen, an einem Ort zu leben, der eben durch die Deutschen historisch kontaminiert ist? Und was macht man mit einem alten Hund, den man geerbt hat?
Dem Leben eine neue Richtung geben: Der neue Roman von Henning Ahrens
Henning Ahrens neuer Roman „Jahre zwischen Hund und Wolf" überzeugt durch Milde und Menschenfreundlichkeit.
Ein sprachlicher Balanceakt
Mit ihrem Debütband „ich föhne mir meine wimpern“ gelang der jungen Lyrikerin Sirka Elspaß ein Überraschungserfolg. Nun ist ihr zweites Buch erschienen. In „hungern beten heulen schwimmen“ schreibt Elspaß über Schmerz, Einsamkeit und den Wunsch nach Veränderung.
„Alles kann wie ein Engel aussehen": Sirka Elspaß' zweiter Gedichtband