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Dilek Güngör: „Für meine Eltern war immer klar, wir bleiben hier“

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Von Autor/in Silke Arning

Die Schriftstellerin Dilek Güngör will die Welt nicht in „die einen“ und „die anderen“ aufgeteilt wissen. Im Kleinen etwas zu tun, ist ihre Strategie gegen eine zunehmend auseinanderdriftende Gesellschaft. Das schafft Verbindung, glaubt die in Schwäbisch Gmünd geborene Autorin. Ihre Figuren haben oft mit Fremdzuschreibungen zu tun, etwa im Roman „Ich bin Özlem“. Und wollen ihre Geschichte selbst erzählen – auch die Geschichte sogenannter Gastarbeiter, wie in „Vater und ich“. Bekannt wurde sie durch Kolumnen, erschienen unter dem Titel „Ganz schön deutsch. Meine türkische Familie und ich“.

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Silke Arning