Seine knollennasigen Figuren brachten die schwule Szene in den deutschen Comic: Ralf König gehörte zu den ersten deutschen Zeichnern, die erfolgreiche Comics für ein erwachsenes Publikum schrieben.
Bis heute Kult: „Der bewegte Mann“, 1987 bei Rowohlt erschienen und 1994 von Sönke Wortmann mit Til Schweiger, Joachim Król, Rufus Beck und Katja Riemann erfolgreich fürs Kino verfilmt. Dass sein Schaffen bis heute in den Medien allerdings nach wie vor ausgerechnet mit diesem Comic verknüpft wird, findet König selbst langweilig.
Im Gespräch mit SWR Kultur blickt Ralf König zurück auf seine Karriere, das Älterwerden, die Veränderungen in der schwulen Community und die Kontroverse, die ein von ihm gezeichnetes Wandbild in Brüssel aufgeworfen hat.
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Mit knollennasigen Figuren bannte er die schwule Szene in Panels. Am 8. August wird Comicautor Ralf König 65 Jahre alt. Ein Gespräch über eine Bilderbuch-Karriere der anderen Art.