Unablässig kreist der große Wagen um den Polarstern. Ewige Bewegung ohne Ankunft.
„Der Große Wagen“ hat Nadja Küchenmeister ihr Langgedicht genannt, das nicht von Ankünften, sondern von Abschieden handelt.
Ein mobiler Band zwischen Deutschland und Portugal
Küchenmeister erzählt vom heimischen Wuhletal bei Berlin, vom temporären Arbeitsort Köln und von der Stadt Lissabon, wo sich eine Liebe verliert: „hätte man das für möglich gehalten, alles endet / ohne Antwort“.
Für den mobilen Band „Der Große Wagen“ erhält Nadja Küchenmeister den Peter-Huchel-Preis 2026. Die Jury lobt ihr Schreiben als „prägnant, eindringlich, anspielungssicher und präzise“.