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Sarah Levy über ihr Buch „Kein anderes Land“: Zwischen Hoffnung und Heimatlosigkeit

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In ihrem neuen Buch „Kein anderes Land" schildert die jüdische Journalistin und Autorin Sarah Levy ihr Leben in Israel zwischen Alltag und Ausnahmezustand. „Wir haben ein- bis zweimal die Woche Raketenalarm aus dem Jemen, der unser Leben für zehn Minuten anhält – und danach geht es irgendwie weiter“, beschreibt Levy die Spannungen ihres Alltags.

Der Gaza-Krieg spaltet die jüdische Gesellschaft

Neben den äußeren Bedrohungen thematisiert sie auch die inneren Zerwürfnisse: „Wir haben uns in der Familie angeschrien, ich habe mit Nachbarn gestritten – es ging immer um die Frage, wohin dieses Land steuert.“

Angesichts der zunehmendne Spaltung der jüdischen Gesellschaft warnt Levy vor Parallelen zu Entwicklungen in Europa: „Man muss wachsam sein, dass Institutionen, die die Demokratie schützen sollen, nicht von Radikalen unterwandert werden.“

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Als David Ben Gurion am 14. Mai 1948 Israel für unabhängig erklärte, glich die Region einem Pulverfass: Gefechte, Überfälle auf Siedlungen, Massaker an den jeweils anderen.

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