Lücken im literarischen Kanon schließen
Um vergessene Autorinnen wieder sichtbar zu machen, veröffentlicht Zarifa Mamedova Werke deutscher und internationaler Schriftstellerinnen, darunter Olga Wohlbrück, Milada Součková und Janet Frame. So möchte sie Lücken im literarischen Kanon schließen.
Viele dieser Texte hält Mamedova auch heute noch für relevant, weil sie aktuelle Fragen, etwa nach weiblicher Selbstbestimmung, aufgreifen und zugleich einen neuen Blick auf die Literaturgeschichte ermöglichen.
Ein Kampf gegen das Vergessen in Archiven
„Es bringt ja nichts, wenn die Arbeit und die Werke einfach in Archiven rumliegen“, sagt Mamedova im Gespräch mit SWR Kultur und verweist darauf, dass Literatur ihren Wert vor allem dann entfalten könne, wenn sie gelesen und öffentlich diskutiert werde.
Dabei setzt sie darauf, dass die wiederentdeckten Bücher durch ihre Qualität ein Publikum finden und mit ihren Verkaufserlösen langfristig weitere Veröffentlichungen vergessener Autorinnen ermöglichen.
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