Norwegen ist in diesem Jahr der Ehrengast auf der Leipziger Buchmesse. Eine der wichtigsten norwegischen Schriftstellerinnen der Gegenwart ist die 1959 geborene Vigdis Hjorth.
Schlachtfeld Familie
Auch in Deutschland ist sie in den vergangenen Jahren durch ihre Romane „Die Wahrheiten meiner Mutter“ und „Ein falsches Wort“ bekannt geworden. Romane, in denen eine Familie und deren verschwiegene Ungeheuerlichkeiten im Mittelpunkt stehen.
Nun gibt es ein neues, dieses Mal recht schmales Buch von Vigdis Hjorth. „Wiederholung“ heißt es, und wurde bereits mit dem bedeutendsten norwegischen Literaturpreis bedacht. Wir stellen ihn im Gespräch mit Iris Radisch, Literaturredakteurin der Wochenzeitung „Die Zeit“, vor.
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Das Gastland Norwegen und die Leipziger Buchmesse, der lange erwartete Roman eines Literatur-Superstars und die Wiederentdeckung eines visionären Schriftstellers.
Gespräch Ein Ausblick auf die Leipziger Buchmesse 2025
Seit Januar 2024 ist Astrid Böhmisch die Direktorin der Leipziger Buchmesse. In für die Buchbranche ökonomisch prekären Zeiten will Böhmisch die Leipziger Messe als Frühjahrsbranchentreffen erhalten und auch die politische Relevanz der Veranstaltung festigen. Im Gespräch gibt sie einen Ausblick auf das Programm.