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Von Jubiläen und Büchernarren: Neue Rilke-Biografien und Romane von Monika Helfer, Feridun Zaimoglu und Fernando Aramburu

Zwei Biografien zu Rainer Maria Rilke, ein Liebhaberbuch von Monika Helfer und neue Romane von Feridun Zaimoglu und Fernando Aramburu.

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Stand

2025 ist Rilke-Jahr. Im Dezember 2025 wäre Rainer Maria Rilke 150 Jahre alt geworden. Gleich zu Jahresbeginn sind zwei neue Biografien über den meistgelesenen deutschsprachigen Dichter erschienen; die eine von Sandra Richter, Leiterin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach; die andere vom Literaturwissenschaftler Manfred Koch.

Silke Arning hat beide Bücher gelesen und erzählt im Gespräch, was die beiden Autoren Neues herausgefunden haben.

Neue Romane von Feridun Zaimoglu und Fernando Aramburu

In Feridun Zaimoglus neuem Roman „Sohn ohne Vater" reist ein Schriftsteller aus Deutschland mit dem Wohnmobil zum Grab seines Vaters in der Türkei. Die Geschichte einer Familie zwischen Deutschland und der Türkei, die konfrontiert ist mit einer existentiellen Erfahrung.

Der baskische Schriftsteller Fernando Aramburu, berühmt geworden durch seinen Roman „Patria", erzählt in seinem Roman „Der Junge" von einer Katastrophe, die ein ganzes Dorf erschüttert. Eine bewegende Geschichte über Trauer, Erinnerung und den Versuch, neu anzufangen.

Monika Helfers Hommage an ihren Vater

Die Österreicherin Monika Helfer erweist in ihrer Erzählung „Der Bücherfreund" ihrem Vater eine liebevolle Hommage. Sie schreibt über ihn und ihre eigenen Nachkriegskindheit in der Bergwelt der Vorarlberger Alpen.

Über das Literaturfestival „Lesen.Hören“

Und in Mannheim wird die 19. Ausgabe des Literaturfestivals „Lesen.Hören“ am 20. Februar 2025 in der Alten Feuerwache eröffnet. Wir haben mit der Programmleiterin Insa Wilke gesprochen.

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Christoph Schröder
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Christoph Schröder