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„Lebenslanges Ringen": Zwei neue Biografien zu Rainer Maria Rilke

Am 4. Dezember 2025 feiert die Literaturwelt Rainer Maria Rilkes 150. Geburtstag. Zwei neue Biografien von Sandra Richter und Manfred Koch widmen sich dem charismatischen Lyriker.

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Stand

Rainer Maria Rilke gilt als der meistgelesene deutschsprachige Dichter. Selbst denen, die mit Lyrik sonst nicht allzu viel am Hut haben, sind schon Zeilen oder Verse von ihm begegnet - mindestens das Gedicht „Der Panther", das zu seinen bekanntesten Texten zählt.

Zwei neue Rilke-Biografien

Am 4. Dezember 2025 jährt sich der Geburtstag von Rainer Maria Rilke zum 150. Mal. Zwei neue Biografien widmen sich dem charismatischen Lyriker: Silke Arning hat beide Bücher gelesen und erzählt im Gespräch, was die beiden Autoren Neues herausgefunden haben.

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In diesem Jahr wird der Preis der Leipziger Buchmesse zum 21. Mal vergeben. Nominiert werden literarische Highlights aus den Bereichen Belletristik, Sachbuch und Übersetzung.

Sandra Richters „Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben“

Sandra Richter, Leiterin des Literaturarchivs in Marbach, schreibt über „Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben“. In Sandra Richters Biografie über den „Menschenfänger" Rainer Maria Rilke erfahren die Lesenden auch viel über Clara Rilke-Westhoff, Bildhauerin, Malerin und Ehefrau des Dichters, und darüber, wie sie ihn und sein Schaffen beeinflusste, weiß Silke Arning.

Der Literaturkritiker Manfred Koch über „Rilke. Dichter der Angst“

Manfred Koch hat seiner umfangreichen Studie den Titel „Rilke. Dichter der Angst“ gegeben. Sein Buch beginnt mit Rilkes erstem Aufenthalt in Paris 1902. Im Folgenden dreht es sich um Rilkes Produktivität, die der Lyriker aus der Angst schöpfte. Ein Produkt seiner „Angstdichtung": das Gedicht „Der Panther".

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Erstmals publiziert am
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Das Gespräch führte
Christoph Schröder
Gespräch mit
Silke Arning