Johann Sebastian Bach hat sich einige Gedanken gemacht, als er in den späten 1730er-Jahren seine vier "lutherischen Messen" komponiert hat. Diesen Messen, die aus Kyrie und Gloria bestehen, liegen bereits komponierte Sätze aus verschiedenen Kantaten zugrunde. Dank wirkungsvoller Umgestaltung schafft er es, die bestehende Musik eindringlich und aussagekräftig mit dem lateinischen Text der Messe eindringlich zu verbinden. Das macht er so gut, dass Einzelsätze daraus schon im 18. Jahrhundert gedruckt wurden und schon 1818 kommt die Partitur der A-Dur Messe auf den Markt.
Weitere Informationen zum Thema
Wege zur h-Moll-Messe Abendkonzert – Geistliche Musik vom 29.3.2026
Bachs Lutherische Messen
JSB Ensemble
Yeree Suh (Sopran)
Marie Henriette Reinhold (Alt)
Guy Cutting (Tenor)
Peter Harvey (Bass)
Leitung: Hans-Christoph Rademann
Johann Sebastian Bach:
Missa G-Dur BWV 236
Missa g-Moll BWV 235
(Konzert vom 22. März 2026 in Stuttgart)
dazwischen:
#25 Les Récréations: Fugenkunst!
Matthieu Camilleri, Sandrine Dupé (Violine)
Clara Mühlethaler (Viola)
Tormod Dalen (Violoncello)
(Auszüge aus dem Konzert vom 22. März 2026 in Stuttgart)