Durch die Lüfte oder: Des Künstlers frühe Vollendung
Von Frieder Reininghaus
Carl Maria von Webers rastloses Schaffen war ein Wettlauf gegen Krankheit und Zeit, in dem er innerhalb weniger Jahre ein zentrales Welterbe der Romantik hinterließ. Trotz zeitraubender Pflichten am Dresdner Hof schuf er mit dem „Freischütz“ den Inbegriff der deutschen Oper, wobei sein musikalischer Horizont weit über die Nationalromantik hinausreichte. In der Abgeschiedenheit von Hosterwitz vollendete der Pragmatiker wegweisende Werke wie sein f-Moll-Konzertstück. Frieder Reininghaus beleuchtet den Komponisten somit zwischen künstlerischer Vollendung und den Zwängen seines Alltags.
Carl Maria von Weber:
Konzertstück für Klavier und Orchester f-Moll, op. 79 (Ausschnitte)
Alfred Brendel (Klavier)
London Symphony Orchestra
Leitung: Claudio Abbado
Carl Maria von Weber:
Ouvertüre zu Euryanthe
The Philharmonia
Leitung: Neeme Järvi
Carl Maria von Weber / Arr. Gustav Mahler
Die drei Pintos (Ausschnitt)
Franz Grundheber (Bariton) u.a.
Nederlands Vocaal Ensemble
Münchner Philharmoniker
Leitung: Gary Bertini
Carl Maria von Weber:
Ouvertüre zu Oberon
The Philharmonia
Leitung: Neeme Järvi
Carl Maria von Weber:
Oberon (Ausschnitte)
Deon van der Walt (Tenor) u.a.
Rundfunkchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Marek Janowski