Jazz

Das schüchterne Genie – Der Gitarrist Tal Farlow

Von Hans-Jürgen Schaal

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Tal Farlow galt in den 1950er-Jahren als der größte Innovator an der Jazzgitarre. Er war der Schnellste, der harmonisch Erfindungsreichste, der spieltechnisch Eigenwilligste. Seine langen, beweglichen Finger brachten ihm den Ehrennamen „Octopus“ ein. Für die Fachpresse verkörperte er die „fortgeschrittenste Stufe“ des Gitarrenspiels. Doch Tal Farlow war ein reiner Autodidakt. Er konnte nicht Noten lesen und passte nicht ins Schema des professionellen Musikgeschäfts. 1958 zog er sich aus der Jazzmetropole New York zurück in die Provinz und machte kaum noch neue Aufnahmen.

Tal Farlow:
Gymkhana In Soho (Film: Carnival in Flanders)
Tal Farlow (Gitarre)
Gary Mazzaroppi (Bass)
Tom Sayek (Schlagzeug)

Cole Porter:
What Is This Thing Called Love
Red Norvo Trio

Tal Farlow:
Meteor
Tal Farlow (Gitarre)
Ensemble

Clark Terry:
Chuckles
Tal Farlow (Gitarre)
Eddie Costa (Piano)
Vinnie Burke (Bass)

Victor Young:
Stella by starlight (Film: The uninvited, 1944)
Tal Farlow (Gitarre)
Ensemble

Joseph Kosma:
Autumn leaves (Les feuilles mortes)
Tal Farlow (Gitarre)

Tal Farlow:
Here' s That Rainy Day
Tal Farlow Trio

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR