„Das war doch grad' erst eben – 50 Jahre auf der Bühne“
Dem Musiker Stefan Gwildis gelang erst spät der Durchbruch mit deutschen Cover-Versionen von Soulklassikern wie „Chain of Fools“ von Aretha Franklin oder „Ain’t no Sunshine“ von Bill Withers.
Angefangen hat der Sohn einer kulturell interessierten Hamburger Arbeiterfamilie als Straßenmusiker mit selbstgebastelten Instrumenten vom Sperrmüll. Gwildis hat sein Geld aber auch als Lagerarbeiter, Lkw-Fahrer oder Stuntman verdient. Die Straße war seine Schule, sagt der Musiker mit der unverwechselbaren warmen Bariton-Stimme im Interview mit Markus Brock.