Musikstunde

Das ungleiche Doppel – Pianisten im Interpretationsvergleich (3/5)

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Von Autor/in Vratz, Christoph

Gulda und Brendel, sie bilden in mehrfacher Hinsicht ein „ungleiches Doppel“. Was sie eint: Beide haben in jungen Jahren Komposition studiert und früh eigene kleinere Werke zu Papier gebracht, beide interessieren sich in ihrer Kunst nicht für musikalische Weltanschauungen oder irgendwelche Moden. Beide lieben die Absage an alles Sentimentale. Und die Unterschiede? Brendel meidet das Cembalo und das Hammerklavier, ist aber mit der Materie zutiefst vertraut. Gulda hat sein Clavichord elektronisch verstärkt. So wird aus dem eigentlich leisen, diskreten Klang dieses Instruments ein Anrainer des Synthesizers.

Musikliste

Emilia Giuliani:
Präludium op. 46 Nr. 1
Siegfried Schwab (Gitarre)

Friedrich Gulda:
The air from other plantes
Friedrich Gulda (Klavier)

Friedrich Gulda:
Fugue
Friedrich Gulda (Klavier)

Ludwig van Beethoven:
Finale aus der Klaviersonate op. 81a
Friedrich Gulda (Klavier)

Ludwig van Beethoven:
Finale aus der Klaviersonate op. 81a
Alfred Brendel (Klavier)

Wolfgang Amadeus Mozart:
Larghetto aus dem Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595
Alfred Brendel (Klavier)
Scottish Chamber Orchestra
Leitung: Charles Mackerras

Wolfgang Amadeus Mozart:
Presto aus der Klaviersonate KV 283
Friedrich Gulda (Klavier)

Claude Debussy:
Prelude, Le vent dans la pleine
Friedrich Gulda (Klavier)

Johann Sebastian Bach:
Präludium B-Dur BWV 892 aus Das wohltemperierte Klavier, Bd. 2
Friedrich Gulda (Klavier)

Joseph Haydn:
Allegro molto aus der Klaviersonate C-Dur Hob. XVI:50
Alfred Brendel (Klavier)

Franz Schubert:
Der Abschied aus Schwanengesang D 957
Alfred Brendel (Klavier)
Matthias Goerne (Bariton)


Musikstunde Das ungleiche Doppel – Pianisten im Interpretationsvergleich (1-5)

Mit Christoph Vratz

Musikstunde SWR Kultur

Erstmals publiziert am
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Autor/in
Vratz, Christoph