Virtuosen hat es schon vor Franz Liszt gegeben. Doch er hebt das Phänomen des gefeierten Solisten auf eine völlig neue Stufe. Seine Konzerte lösen Begeisterungsstürme aus, Fans raufen sich um Erinnerungsstücke. Schon zu Lebzeiten beginnt sich um Liszt ein Mythos zu bilden. Umso bemerkenswerter ist, dass derselbe Künstler auch eine ganz andere Seite besitzt. Hinter der öffentlichen Inszenierung steht ein Komponist von großer poetischer Sensibilität.
Musikliste
Emilia Giuliani:
Präludium op. 46 Nr. 1
Siegfried Schwab (Gitarre)
Franz Liszt:
Liebestraum Nr. 3 in As-Dur "O lieb, so lang du lieben kannst"
Lang Lang (Klavier)
Franz Liszt:
Tristia (La Vallée d' Obermann) aus "Années de Pélerinage", Bearbeitung
Hyperion Trio
Franz Liszt:
Präludium und Fuge für Orgel über B A C H
Martin Haselböck (Orgel)
Franz Liszt / Francois Daniel Esprit Auber:
Grande fantaisie sur La tyrolienne de l'opéra La Fiancée S 385 / R 116
Wai Yin Wong (Klavier)
Hector Berlioz:
Sardanapale H 50
Daniel Galvez Vallejo (Tenor)
Orchestre National de Lille
Leitung: Jean-Claude Casadesus
Franz Liszt:
Heldenklage, Sinfonische Dichtung Nr. 8
London Philharmonic Orchestra
Leitung: Bernard Haitink
Franz Liszt:
Malédiction für Klavier und Streicher, Ausschnitt
Michael Ponti (Klavier)
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Leitung: Paul Angerer
Franz Liszt:
Arpeggio aus den Grandes Etudes de Paganini
Nikita Magaloff (Klavier)
Franz Liszt:
Arbeiterchor S 82 für Bariton, gemischten Chor und Klavier
Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)
Rudolf Jansen (Klavier)
Niederländischer Kammerchor
Leitung: Uwe Gronostay
Franz Liszt:
Nr. 10 Cantique d’amour aus Harmonies poétiques et religieuses, 10 Stücke nach Gedichten von Alphonse de Lamartine für Klavier
Lise de la Salle (Klavier)
Musikstunde vom 28.7.2026 | „Der Grenzgänger“ – Franz Liszt (2/5)