Treffpunkt Musik

Gast im Studio: Die Neurobiologin Hannah Monyer

Am Mikrofon: Susanne Pütz

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Vergessen ist gesund, meint die Neurobiologin Hannah Monyer. Entscheidend ist, woran wir uns erinnern. "Wie das Gehirn aus der Vergangenheit unsere Zukunft macht" heißt Monyers Buch über das "geniale Gedächtnis". Für diese Leistungen unseres Gehirns hat die aus Rumänien stammende Direktorin der klinischen Neurobiologie in Heidelberg früh ein Gespür entwickelt. Denn sie wollte Pianistin werden. Und wo die flinken Finger auf der Klaviatur hineilen, dafür braucht es eben nicht nur mechanische Fähigkeiten, sondern auch Erinnerungsleistungen für das immer wiederholend Geübte. Bis heute ist das musikalische Gedächtnis für Hanna Monyer ein gutes Übungsfeld für ihre wissenschaftliche Arbeit und umgekehrt.


George Enescu:
Rumänische Rhapsodie A-Dur, Nr. 1
Orchestre National de France
Leitung: Cristian Măcelaru
Franz Schubert:
Die Mondnacht. Lied für eine Singstimme und Klavier
Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton)
Gerald Moore (Klavier)
Johann Sebastian Bach:
Doch weichet, ihr tollen, vergeblichen Sorgen, aus der Kantate: "Liebster Gott, wann werd' ich sterben" BWV 8
Klaus Mertens (Bass)
Amsterdam Baroque Orchestra
Leitung: Ton Koopman
Johannes Brahms:
1. Satz: Allegro non troppo aus: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 e-Moll
Jacqueline du Pré (Violoncello)
Daniel Barenboim (Klavier)
Richard Strauss:
"Hab mir's gelobt", Terzett aus der Oper Der Rosenkavalier
Adrianne Pieczonka, Marschallin (Sopran)
Diana Damrau, Sophie (Sopran)
Elina Garanca, Octavian (Mezzosopran)
Staatskapelle Dresden
Leitung: Fabio Luisi

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR