Treffpunkt Musik

Gast im Studio: Die Schriftstellerin Christine Wunnicke

Am Mikrofon: Gregor Papsch

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Sie ist eine der feinsinnigsten Autorinnen der deutschen Gegenwartsliteratur: Christine Wunnicke. Für ihre knappe, präzise und doch lyrisch rhythmisierte Sprache war sie mehrfach für den Deutschen Buchpreis nominiert. Vielfach setzen sich ihre Romane mit Historischem und historischen Figuren auseinander und immer wieder ist man überrascht, dass die Geschichten des historisch Faktischen nicht entsagen. Den Kastraten Filippo Balatri in "Die Nachtigall des Zaren" hat es ebenso gegeben, wie den deutschen Geographen Carsten Niebuhr, der in "Die Dame mit der bemalten Hand" einem persischen Astronomen in Indien begegnet. Ihr jüngstes Werk schildert brillanten Feminismus einer französischen Anatomin in Revolutionszeiten. Ihre Musikauswahl ist ebenso feministisch. Vor dem Internationalen Frauentag wird es in der Sendung vor allem um Weibliches gehen.


Francesca Caccini:
Lasciatemi qui solo aus: Il primo libro delle musiche
Elena Cecchi Fedi (Sopran)
Cappella di Santa Maria degli Angiolini
Leitung: Gian Luca Lastraioli

Amy Beach:
Nr. 1 fis-Moll. Allegro appassionato aus 3 Klavierstücke zu 4 Händen
Klavierduo Genova & Dimitrov

Pauline Viardot:
Hai luli! aus: 2 Lieder für Mezzosopran und Klavier
Cecilia Bartoli (Mezzospran)
Gérard Wyss (Klavier)

Morteza Neydavood:
Shahe man mahe man (My king my moon)
Tara Tiba (Gesang)
Ensemble

Elena Kats-Chernin:
Eliza Aria aus: Wild Swans bearbeitet für Violine und Kammerorchester
Angèle Dubeau (Violine)
La Pietà
Leitung: Angèle Dubeau

Masako Ohta:
Oli's balloon
Masako Ohta (Piano)
Matthias Lindermayr (Trompete)

Unsuk Chin:
Subito con forza
Rutgers Symphony Orchestra
Leitung: Ching-Chun Lai
Ganna Nikitina, Nataliia Charpe, Nataliya Halanevych, Ruslana Khazipova,

Solomiia Melmyk, Vladyslav Troitskyi, Borys Olijnyk, Hryhorij Petrovyč Čubaj:
Zamalo lyubovi (Too little of love)
Dakh Daughters

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR