Chris de Burg hat eine besondere Weihnachtstradition
Der geschmückte Baum, Geschenke, "Stille Nacht, heilige Nacht" – das sind Dinge, die für ganz viele zum Fest gehören. Chris de Burgh hat ein eigenes Ritual: Er liest immer einen Text, den ein Soldat über eine wahre Geschichte des 1. Weltkriegs nach Hause geschickt hat.
Darin schildert der junge Offizier, wie sie beobachtet haben, dass an Heiligabend 1914 deutsche Soldaten Kerzen auf die Schützengräben gestellt haben und Weihnachtslieder gesungen wurden. Sie haben dann das Gleiche gemacht.
Schließlich haben sich die verfeindeten Truppen im Niemandsland getroffen und gemeinsam Weihnachten gefeiert. Dabei haben sie sich versprochen, an diesem Tag nicht aufeinander zu schießen. Natürlich weiß jeder, wie die Geschichte weiterging: Nach Weihnachten ging das Töten einfach weiter. Trotzdem für Chris de Burgh ein außergewöhnlicher Moment in der Geschichte.
Die Botschaft von "Bells Of Christmas"
Und diesen Moment aus erster Hand geschildert zu bekommen, ist für ihn etwas ganz Besonderes. Er liest den Brief jedes Jahr. An diesen Text hat er gedacht, als er sich hingesetzt hat, um mal wieder einen Weihnachtssong über den Zauber des Festes zu schreiben: Türen zu öffnen und aufeinander zuzugehen – das ist seine Botschaft in "Bells Of Christmas".