Hits und Storys

Talking Heads – "The Name Of This Band Is Talking Heads"

Zwei Jahre vor "Stop Making Sense" (1984) veröffentlichten die Talking Heads ihr Live-Album "The Name Of This Band Is Talking Heads". Es zeigt die Band in einer Phase, in der die sich komplett verändert haben.

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Stand

"The Name of this Band is Talking Heads" als Doppelalbum dokumentiert die Band Talking Heads von 1977 bis 1981 und man hört, wie sie sich komplett neu erfindet. Am Anfang waren sie eine minimalistische, fast nervöse New Wave-Band und am Ende eine große, rhythmisch komplexe Funk-Formation mit vielen Musikern.

"The Name Of This Band Is Talking Heads" ist mehr als nur ein Live-Album

Das lässt sich an zwei Beispielen gut hören: Da ist zum einen der Hit "Psycho Killer" von 1977. In dieser frühen Phase klingt die Band noch sehr reduziert, mit wenigen Instrumenten, aber viel Spannung. Fast ein bisschen spröde, wenn man so will. Und genau das ist typisch für die Anfangsjahre.

Talking Heads - Psycho Killer (Official Audio)

Der Weg zum Funk und Afrobeat

Drei Jahre später klingt das schon ganz anders, etwa bei "Life During Wartime". Plötzlich ist da Groove, Bewegung, Background-Chor, ein ganzes Ensemble. Die Talking Heads haben sich geöffnet Richtung Funk, Afrobeat und komplexere Rhythmen. Kaum ein Album macht diese Entwicklung so hörbar.

Talking Heads - Life During Wartime (live)

"The Name Of This Band Is Talking Heads" ist damit eigentlich ein Dokument der Veränderung – vom kunst- und punkgeprägten Anfang hin zu dem Sound, der später auf "Stop Making Sense" perfektioniert wird.

Warum steht "The Name Of This Band Is Talking Heads" trotzdem im Schatten?

"Stop Making Sense" ist die perfekte Inszenierung – visuell und musikalisch – und gilt als eines der prägenden Alben der 80er. Dagegen anzukommen, ist schwierig. Doch dieses Album hier zeigt den Weg dorthin. Es ist rauer, direkter und für viele Fans sogar spannender.

1984 – SWR1 Meilensteine Talking Heads – "Stop Making Sense"

"Stop Making Sense" von den Talking Heads ist mehr als nur ein Album, es ist einer der besten Konzertfilme der 80er und ein vielfacher Wunsch der Meilensteine-Community.

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Für ihren Hit "Burning Down The House" ließen sich die Talking Heads von der Stimmung eines P-Funk-Konzerts inspirieren. Der Funk-Einfluss ist in diesem Song deutlich zu spüren.

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Bevor "Take Me To The River" in der Version von den Talking Heads zum Welthit wurde, hatte auch schon Sänger Al Green erste Erfolge mit dem Song.

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Das Gespräch führte
Dave Jörg
Dave Jörg
Gespräch mit
Bernd Rosinus
SWR1 Musikchef Bernd Rosinus erzählt die Geschichten zu den größten Hits aus der Rock- und Popmusik. © SWR
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