"Schwingt die Wiege des Kindes, Schwankt die Wage seines Schicksals; Schwindet der Weg des Lebens, Schwindet hin, in die ewigen Fernen", diese Zeilen stellte Ferruccio Busoni seiner "Berceuse élégiaque" voran. Sie entstand quasi autobiografisch als "Wiegenlied" eines Mannes "am Sarge seiner Mutter". Ganz anders Johannes Brahms: Er dachte bei seiner 4. Sinfonie nach eigenem Bekunden an den Geschmack saurer Kirschen, denn sie entstand in der steirischen Sommerfrische. Je tiefer man in das Werk hineingucke, desto mehr Sterne tauchen auf, befand eine Freundin des Komponisten.
Weitere Themen aus der Sendung
Mittagskonzert – LIVE vom 7.5.2026
Leitung: Josep Pons
Moderation: Sabine Fallenstein
Ferruccio Busoni:
"Berceuse élégiaque" op. 42
Johannes Brahms:
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
(Liveübertragung aus dem SWR Studio Kaiserslautern)