Die älteste Hochschule für Musik und Theater in Leipzig hat eine wechselvolle Geschichte. Im 20. Jahrhundert zwängen zwei Diktaturen die Institution in ideologische Korsette. Während des Nationalsozialismus wird Gründer und Namensgeber Felix Mendelssohn Bartholdy vom Sockel gerissen, seine Werke werden verboten. Nach 1945 bestimmt dann das sozialistische Regime der DDR, wer hier lehren und studieren darf. Helga Brachmann und Kurt Masur waren zwei von ihnen.
Musikliste
Emilia Giuliani:
Präludium op. 46 Nr. 1
Siegfried Schwab (Gitarre)
Robert Schumann:
Heft 1 Nr. 1: Lebhaft aus Davidsbündlertänze für Klavier op. 6
Annerose Schmidt (Klavier)
Fritz Kreisler:
Tambourin chinois für Violine und Orchester op. 3
Fritz Kreisler (Violine)
Victor Symphony Orchestra
Leitung: Charles O'Connell
Felix Mendelssohn Bartholdy:
3. Satz: Presto - Molto allegro e vivace aus dem Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 25
Peter Rösel (Klavier)
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Kurt Masur
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Lied ohne Worte E-Dur op. 19 Nr. 1
Renate Schorler (Klavier)
Ludwig van Beethoven:
4. Satz aus der Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Dresdner Philharmonie
Leitung: Michael Sanderling
Felix Mendelssohn Bartholdy:
2. Satz: Adagio aus der Streichersinfonie Nr. 8 D-Dur
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Kurt Masur
Antonín Dvorák:
2. Satz: Adagio ma non troppo aus dem Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Jan Vogler (Violoncello)
New York Philharmonic
Leitung: David Robertson
Wolfgang Amadeus Mozart:
3. Satz: Allegro vivace assai aus dem Klavierkonzert C-Dur KV 467
Annerose Schmidt (Klavier)
Dresdner Philharmonie
Leitung: Kurt Masur
Musikstunde vom 11.9.2025 | Musikhochschule Leipzig – Eine Talentschmiede (4/5)