Vorläufer des Synthesizers

Drähte, Metallstäbe und Drehregler – Peter Pichler ist professioneller Trautonium-Spieler

Das Trautonium erinnert von weitem an eine Orgel, hat aber keine Tasten, sondern Drähte, Metallstäbe und Drehregler. Peter Pichler ist wohl der einzige, der damit noch Orchesterwerke aufführt.

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Das 1930 vorgestellte Instrument kann als Vorläufer des Synthesizers gelten – und es war das erste in Serie hergestellte elektronische Instrument überhaupt. Es gibt Orchesterwerke dafür, und die schaurig-schönen Klänge wurden prominent durch Kinofilme wie Hitchcocks „Die Vögel“.

Einzigartige Orchesterwerke

Der studierte Musiker Peter Pichler aus München entdeckte das Trautonium rein zufällig in den 80er-Jahren, als er es in einem Film hörte. Er lernte es zu spielen und machte auch noch die Bekanntschaft mit dem Komponisten Oskar Sala, der das Instrument 1929/30 zusammen mit dem Ingenieur Friedrich Trautwein erfunden hatte.

Pichler ist wohl weltweit der einzige, der noch die Orchesterwerke auf dem Trautonium aufführt – und mit seinem aktuellen Album „Trautonium Foundation“ zeigt er, dass es auch in zeitgenössischer Popmusik eine Rolle spielen kann.

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Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Fabian Elsäßer
Interview mit
Peter Pichler