Zum 60. Geburtstag

Rick Astley ist immer noch ein Kultstar

Dieser Mann ist eine der größten Pop-Ikonen der 80er. Sein Song "Never Gonna Give You Up" war 1987 in 25 Ländern auf Platz Nummer Eins. Was macht Rick Astley heute?

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Von Autor/in Dave Jörg

Eines steht fest: Rick Astley ruht sich nicht auf seinen Erfolgen aus den 80er-Jahren aus. Auch heute ist bei ihm ist immer noch viel los.

Rick Astley hatte 2016 ein Riesencomeback

Derzeit bereitet Rick Astley seine nächste Tour durch Großbritannien vor. Im Sommer kommt er dann auch für zwei Termine nach Deutschland: nach Köln und München.

Die Pop-Ikone war in den letzten Jahren sehr präsent. Er hatte ein Riesencomeback 2016 – sein Album "50" war wieder die Nummer 1 in seiner Heimat. Er ist oft in TV-Shows, es gab Dokumentationen über ihn, Rick Astley spielt auf wichtigen Festivals und er ist sowieso regelmäßig auf Tour. 

Rick Astley und das Phänomen "Rickrolling"

Rick Astley selbst findet das nach wie vor ein bisschen seltsam, dass er bei diesem Internet-Phänomen im Mittelpunkt steht.

Besonders sympathisch ist, dass er sich gerne über sich selber lustig macht, wo immer er gerade auftritt. Rick Astley ist ein Kultstar – in seiner Heimat in Großbritannien noch etwas mehr als bei uns.

Das liegt vielleicht auch daran, dass Rick Astley zu einem Internet-Phänomen geworden ist, durch das sogenannte "Rickrolling“. Bei diesem weltweiten Phänomen haben Leute zum Beispiel E-Mails mit Videos oder Links verschickt, etwa Katzenvideos, Neujahrsansprachen oder Sport-Clips.

Und irgendwann mittendrin ploppt dann überraschend das Rick-Astley-Video "Never Gonna Give You Up" auf. Das ist "Rickrolling".

Auch Barack Obama konnte sich Rick Astley nicht entziehen

Sogar der ehemalige US-Präsident Obama ist schon "gerickrolled" worden, sowie zig Millionen andere Menschen auch. Rick Astley selbst findet das nach wie vor ein bisschen seltsam, dass er bei diesem Internet- Phänomen im Mittelpunkt steht. Aber er beschwert sich nicht, es hat seine Popularität gesteigert und ihn auch bei einem jüngeren Publikum bekannt gemacht.

Und sein bekanntester Song hängt ihm immer noch nicht zum Hals raus – im Gegenteil. Er singt ihn gerne, es ist seine Komfortzone. In einem Podcast mit den Comedians von Little Britain hat er neulich noch gesagt: "Ich bin so dankbar für das Lied. Was wäre nur, wenn es den Song nicht gäbe."

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Eins gehört gehört. SWR1. (Schriftzug SWR1 auf gelbem Hintergrund)