Sting verhalf ihm zu neuem Ruhm, doch Liebhaber Alter Musik verehrten John Dowland schon lange zuvor. Er gilt als einer der größten Lautenvirtuosen und Liedkomponisten der späten Renaissance. Neben London und Oxford waren Paris, Kassel, Florenz und und der dänische Königshof in Kopenhagen wichtige Lebensstationen. Aber sein großer Traum blieb unerfüllt: königlicher englischer Hoflautenist zu werden. Dowland selbst hielt seine Karriere für gescheitert. Und er hat seinen Hang zur Melancholie zum Beruf gemacht: Sein Motto „Semper Dowland, semper dolens“ - immer Dowland, immer trauernd - prägt jeden Takt seiner Musik.
John Dowland:
„Flow my tears.“ Lied für Singstimme und Laute, F II, 6
Dorothee Mields; Rolf Lislevand
„Semper Dowland semper dolens.“ Pavane für 5 Viole da gamba und Laute, P 9. Ausgeführt mit Streicherensemble und Laute.
Thomas Dunford; Ensemble Jupiter
„Time stands still“
Dorothee Mields; Sirius Viols
„The King of Denmark's Galliard.” Für Laute, P 40
Elisa La Marca
„Lachrimae antiquae.“ Pavane für 5 Viole da gamba und Laute
Jordi Savall; Hespèrion XX
„Lachrimae tristes.“ Pavane für 5 Viole da gambe und Laute
“M. Giles Hoby his galiard”. Für 5 Viole da gambe und Laute
Ensemble Musicall Humors
„Burth forth my teares“
Vincent Dumestre; Le Poème Harmonique
„Come Again“
Sting; Edin Karamazov
„Can shee excuse“
Emma Kirkby; Anthony Rooley
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