Das Zwielicht der Dämmerung. Die Zeit des Wechsels zwischen Tag und Nacht hat insbesondere auf die Romantiker eine besondere Faszination ausgeübt. Im Geist der Epoche versinnbildlicht sie den Gegenentwurf zum lichten Rationalismus der Aufklärung. Mit dem Zwielicht beginnt die Zeit der Träume, des Irrationalen und Unerklärlichen. Es lässt Konturen verschwimmen und der Blick richtet sich zunehmend nach innen, aufs Tiefe und Geheimnisvolle. In "Lost in Music" sind wir dem Zwischenreich mit Musik und Worten auf der Spur.
Mel Bonis:
Au crépuscule
François Domont (Klavier)
Hugo Wolf:
Sechs geistliche Lieder , III. Resignation
Singer Pur
Claude Debussy:
Trois Nocturnes, I. Nuages
Royal Scottish National Orchestra
Stéphane Denève (Leitung)
Hans-Joachim Roedelius:
Twilight Tide
Toru Takemitsu:
Twill by Twilight (Ausschnitt)
BBC Philharmonic
Christian Karlsen (Leitung)
Robert Schumann:
Liederkreis op. 39 , X. Zwielicht
Christoph Prégardien (Tenor)
Michael Gees (Klavier)
Gustav Mahler:
Sinfonie Nr. 7 e-Moll
IV. Nachtmusik, Andante amoroso
Cleveland Symphony Orchestra
Pierre Boulez (Leitung)
Django Reinhardt:
Mélodie au crépuscule
Liberdjango
Roger Quilter:
Now sleeps the crimson petal
Ian Bostridge (Tenor)
Julius Drake (Klavier)
Richard Strauss:
Vier letzte Lieder
IV. Im Abendrot
Cheryl Studer (Sopran)
Staatskapelle Dresden
Guiseppe Sinopoli (Leitung)
Franz Schubert:
Winterreise op. 89 D 911
XXIII. Die Nebensonnen
Andrè Schuen (Bariton)
Daniel Heide (Klavier)
Texte:
Charles Baudelaire:
Le crépuscule du soir
Joseph von Eichendorff:
Zwielicht
Alfred Lichtenstein:
Dämmerung
Georg Trakl:
Verfall
Rainer Maria Rilke:
Abend