Temperaturen von über 40 Grad, ausgetrocknete Flussbetten und ständig neue Wetter-Superlative – dieser Sommer verlangte unserem Land einiges ab. Doch wie steht es wirklich um unsere wichtigste Ressource, das Wasser? Damit beschäftigt sich der Hydrologe Andreas Marx als Leiter des Deutschen Dürremonitors am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
Angesichts anhaltender Trockenphasen fordert er ein striktes, bundesweites Monitoring der Wassernutzung. Warum wissen wir eigentlich oft nicht, welche Industriebetriebe wann wie viel Grundwasser entnehmen? Und welche Reserven bleiben uns? Es scheint ein unsichtbares Problem zu sein. Denn in tieferen Bodenschichten herrscht in vielen Regionen extremer Stress. Was bedeutet das für unsere Wälder, die Landwirtschaft und letztlich für das Wasser aus unserem Hahn?