Aktion für mehr Verkehrssicherheit

Bilanz des Blitzermarathons in BW: 66.500 Tempo-Verstöße festgestellt

Die Polizei hat eine Woche lang verstärkt die Geschwindigkeit auf den Straßen gemessen. 783 Autofahrerinnen und -fahrer müssen nun ihren Führerschein vorübergehend abgeben.

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Von Autor/in Knut Bauer

Die Polizei in Baden-Württemberg hat beim sogenannten Blitzermarathon vergangene Woche mehr als 66.500 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Das gab das Innenministerium jetzt bekannt. Demnach fuhren 9.200 Autofahrerinnen und -fahrer - und damit knapp 15 Prozent aller geblitzten Fahrer - deutlich zu schnell: Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 km/h.

783 Fahrzeugführer waren laut Innenministerium sogar so schnell unterwegs, dass sie ihren Führerschein vorübergehend abgeben müssen. Fahrverbote drohen innerhalb geschlossener Ortschaften ab einer Überschreitung von 31 km/h der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, außerorts ab 41 km/h.

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Beim Blitzermarathon wird vor allem an unfallträchtigen Stellen und in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage verstärkt die Geschwindigkeit kontrolliert - etwa vor Schulen, Krankenhäusern und Altenheimen. Das soll der Verkehrssicherheit dienen. An der Aktion beteiligten sich bis Sonntagabend neben Baden-Württemberg auch weitere Bundesländer wie Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

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SWR-Reporter und -Redakteur Knut Bauer

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