Wenn es nach den Betreibern des Europa-Parks in Rust geht, könnte bald ein Ableger des Freizeitparks in der Nähe von Diebolsheim im Elsass entstehen. Entsprechende Pläne sorgten schon vor Jahren für Gesprächsstoff. In aktuellen Medienberichten ist die Rede von fast abgeschlossenen Plänen. Doch auf SWR-Anfrage dementiert die Geschäftsführung: Bisher gebe es keine konkreten Pläne.
Seilbahn sollte die Europa-Park-Standorte verbinden
Von Roland Mack, dem Inhaber des Europa-Parks in Rust, heißt es auf Anfrage, es gebe "keinerlei neue Entwicklung" aus Sicht des Freizeitparks. "Die Idee steht und fällt mit einer guten Verkehrsanbindung zwischen dem elsässischen Standort und dem Europa-Park." Ursprünglich war eine Seilbahn zwischen den beiden Standorten geplant - das war vor fünf Jahren.
Da die Lösung mit einer Seilbahn auf Eis liegt und derzeit nicht realisierbar ist, gibt es aktuell keine konkreten Pläne für eine Umsetzung von Europa-Vallée.
Pläne für die "Europa-Vallée" sind nicht neu
Eine französische Regionalzeitung berichtet, die Europa-Park-Inhaber warteten noch auf Unterstützung aus der französischen Politik. So habe der geschäftsführende Gesellschafter, Michael Mack, gesagt, es liege an den politisch Verantwortlichen in der französischen Grenzregion, das Projekt anzukündigen. In der Vergangenheit folgten auf die Veröffentlichung von Ideen für den Freizeitpark-Ableger Proteste von Umweltschützern und Bürgerinitiativen.
Bisher ist über die Pläne bekannt, dass es in der "Europa Vallée" keine Achterbahnen geben soll. Vielmehr sind laut Medienberichten Sport- und Familienattraktionen sowie Hotels geplant. Bereits 2020 hatte der Europa-Park in Rust Pläne für den Ableger in der Nähe der elsässischen Gemeinde Diebolsheim veröffentlicht.