Ein 38 Jahre alter Mann aus Zell im Wiesental (Kreis Lörrach) steht seit Montag vor Gericht. Ihm wird Tierquälerei in vier Fällen vorgeworfen. Unter anderem soll er lebende Kaninchen an Hundewelpen verfüttert haben.
Dem Angeklagten wird vorgeworfen, einem Rottweiler bei einem Hundetraining in Grenzach-Wyhlen (Kreis Lörrach) mit einem Elektroschockhalsband Stromstöße versetzt zu haben. Im Gerichtssaal wurde ein Video gezeigt, auf dem der Hund zu sehen ist, wie er plötzlich aufjault.
Verfütterung von lebenden Tieren an Hundewelpen
Dem Angeklagten wird außerdem vorgeworfen, zweimal lebende Kaninchen in einen Hundezwinger mit sieben Schäferhund-Welpen gesetzt zu haben. Sie seien von den Hunden zerfleischt worden, so die Aussagen im Gerichtssaal.
Darüber hinaus ging es vor Gericht auch um die Frage, woran ein Hund in der Obhut des Mannes zu Tode kam. Ein Bekannter des Beschuldigten sagte aus, er habe den Hund in einem Basler Schlachthaus gratis entsorgt. Der Angeklagte selbst machte zu den Taten keine Aussage. Es wird mindestens noch einen weiteren Verhandlungstag geben.