Beim Roboter-Wettbewerb in der Technischen Fakultät der Uni Freiburg treten Erstsemester aus verschiedenen Studiengängen gegeneinander an. Jeweils vier Studierende bauen und programmieren dafür einen Roboter, der dann selbstständig durch einen Parcours in Mars-Optik fährt. Die Fahrzeuge müssen dabei verschiedene Hindernisse überwinden. Diese Woche war es wieder so weit. Rund 350 Studierende haben ihre in Teams entwickelten Gefährte auf den Parcours mit Hügeln, Kratern und Hindernissen geschickt.
Roboter-Wettbewerb: mehr als nur Prüfungsleistung
Das Foyer der Technischen Fakultät ist gut gefüllt. Neugierige, die an der Marslandschaft aus Pappmaschee keinen Platz bekommen, schauen sich die Roboter auf einer Leinwand im Livestream an. Neben Geschwindigkeit und technischer Innovation wird auch das Design der Fahrzeuge bewertet. Einige Gruppen sind dabei richtig kreativ geworden. Bei allem Spaß gilt der Wettbewerb aber auch als Prüfungsleistung im Studium und muss entsprechend bestanden werden.
Studierende sollen Praxiserfahrung sammeln
Für Stefan Rupitsch, Professor am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK), ist das Projekt vor allem spannend, weil in den Teams Studierende aus verschiedenen Studiengängen zusammenarbeiten. Schon im ersten Semester bekomme man so etwas Praxiserfahrung, sagt Rupitsch. Er moderiert das Event und hat sichtlich Spaß, wenn ein Roboter besonders schnell durch den Parcours fährt. Auch regionale Partnerunternehmen nutzen den Wettbewerb, um mit den jungen Leuten über Karrierechancen in der Technik-Branche zu sprechen.