Dreieinhalb Jahre hatte die Planung gedauert. Jetzt konnten in Konstanz die ersten Mountainbiker durch den Schwaketen- und den Mainauwald düsen. Die Stadt sieht das insgesamt 20 Kilometer lange Netz als "bedeutenden Schritt für den regionalen Outdoorsport". Auch der Umwelt- und Naturschutz und die nachhaltige Nutzung des Waldes seien jetzt gesichert. Konstanz hatte zusammen mit der Mainau GmbH und weiteren Waldeigentümerinnen und -eigentümern ein Konzept erarbeitet, das Sport, Natur und Sicherheit zusammenbringen soll. Nutzungskonflikte seien entschärft und der "wilde", ungenehmigte Bau von Trails reduziert worden, heißt es.
Trailstrecken mit Steilkurven und Sprüngen
Besonders stolz ist man in Konstanz auf den "Dachsbau-Trail", der saniert und verkehrssicher ausgebaut wurde. Entstanden sei jetzt eine abwechslungsreiche Strecke mit Kurven und Sprüngen. Daneben sollen auf dem Tábortrail sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Mountainbikerinnen und Mountainbiker auf ihre Kosten kommen.
Umfassendes Sicherheits- und Naturschutzkonzept
Laut Stadt garantiert ein Qualitätssicherungskonzept die Pflege und Kontrolle der jetzt "legalen" Strecken. "Wilde" Trails seien dagegen renaturiert, gesperrte oder ökologisch kritische Strecken zurückgebaut worden.