Das Polizeipräsidium Konstanz kündigt für die Hochphase der Fastnacht verstärkte Kontrollen im öffentlichen Personen- und Nahverkehr (ÖPNV) an. Um für eine sichere Fastnacht zu sorgen, seien die Beamtinnen und Beamten vermehrt im Einsatz, heißt es in einer Mitteilung.
Hintergrund ist das Messerverbot, das es seit vergangenem Jahr in Bussen und Bahnen in Baden-Württemberg gibt. Es ermöglicht Polizisten, im ÖPNV auch ohne Verdacht Menschen zu kontrollieren und durchsuchen.
Fragen und Antworten Messerverbot im ÖPNV Baden-Württemberg: Das müssen Fahrgäste wissen
Das neue Messerverbot im öffentlichen Nahverkehr Baden-Württemberg soll mehr Sicherheit schaffen. Was Fahrgäste jetzt beachten müssen.
Das Polizeipräsidium Ravensburg weist darauf hin, dass gemäß dem Waffengesetz auch auf Fastnachtsveranstaltungen Messer verboten sind. Messer, auch kleine Taschenmesser, und andere gefährliche Gegenstände sollten Besucher also zuhause lassen, so die Polizei.
Fastnacht und Alkohol: Polizei kontrolliert auch Straßenverkehr
Neben dem Messerverbot hat das Polizeipräsidium Ravensburg vor allem den Straßenverkehr im Blick. "Was das ganze Jahr über gilt, ist an den närrischen Tagen nicht außer Kraft gesetzt: Wer fährt, sollte nüchtern bleiben", sagte ein Sprecher dem SWR. Dies gelte auch für die Nutzer von E-Scootern, für die dieselben Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer - "was offenbar viele nicht wissen oder nicht wissen wollen", so der Polizist.
Für eine sichere Fastnacht bittet das Polizeipräsidium Konstanz darum, dass auch Besucher von Umzügen und anderen Veranstaltungen aufmerksam bleiben. "Für Hinweise steht unsere Polizei rund um die Uhr zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, sich an unsere Beamten zu wenden, wenn Sie Bedenken oder etwas Verdächtiges beobachtet haben", so die Polizei.