Skifahren wird auch noch in den nächsten Jahren im Allgäu möglich sein, besonders in höheren Lagen, das zeigen die Ergebnisse der Klimastudie. Demnach soll es aber in 30 Jahren bis zu 20 Prozent weniger Naturschnee und weniger Beschneiungsstunden geben.
Spürbare Veränderungen für Skigebiete in niedrigen Lagen
Die Studie hat der österreichische Klima-Dienst Geosphere Austria in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst durchgeführt. In Auftrag gegeben wurde sie von der Allgäuer Bergbahn Initiative (ABBI e.V.).
Besonders für Skigebiete in tieferen Lagen werde die steigende Temperatur im Winter spürbar sein, so die Studie. Die natürliche Schneedecke bleibe dort dann weniger lange liegen. Auch die Stunden, in denen künstlich beschneit werden könne, würden weniger. Die Klimastudie hat analysiert, dass ein Temperaturanstieg im Winter von bis zu 1,1 Grad Celsius erwartet werden kann.
Skigebiete reagieren flexibel auf Schneemangel
Die Skigebiete würden den Temperaturanstieg jetzt schon spüren, so Allgäu Tourismus auf SWR-Anfrage. Wichtig sei, als Skigebiet flexibel zu bleiben und neben Skifahren auch beispielsweise Rodeln oder Winterwandern anzubieten. Die Region Allgäu sei bereits gut aufgestellt, so Allgäu Tourismus. Rund 20 Prozent der Wintergäste würden zum Skifahren ins Allgäu kommen.