Viel Regen, Wind, Gewitter, vergleichsweise wenig Sonne und einen Wettersturz - so fällt die Bilanz der Wetterwarte Süd in Bad Schussenried (Kreis Biberach) für den September in der Region Bodensee-Oberschwaben aus. Demnach war der Monat insgesamt zu warm, teils wurde es sogar nochmal hochsommerlich heiß.
Wetter in erster Septemberhälfte meist zu warm für die Jahreszeit
Bis zur Monatsmitte war es den Daten nach meist überdurchschnittlich warm und häufig nass in der Region. Am 21. September wurde an 68 der 153 Wetterstationen im Messnetz der Wetterwarte Süd ein Hitzetag mit 30 Grad und mehr registriert, so spät wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1968. In der Spitze waren es laut Wetterwarte Süd um die 32 Grad, vor allem in den wärmebegünstigten, föhnangehauchten Gebieten südlich der Donau.
Bilanz der Wetterwarte Süd Hitze, Hagel, Starkregen: So war der Sommer am Bodensee und in Oberschwaben
Sonne und Trockenheit, drei Hitzewellen, aber auch ergiebiger Regen - der Sommer 2025 hat viel Abwechslung geboten. Laut Wetterwarte Süd in Bad Schussenried war er zu warm und durchschnittlich nass.
Wettersturz im September punktgenau zum Herbstanfang
Dann wurde dem Sommerfinale über Nacht und punktgenau zum kalendarischen Herbstanfang der Stecker gezogen. Der Wettersturz brachte bis zum Monatsende deutlich frischere Temperaturen und wieder Regen, Wind und Gewitter. Besonders nass war es laut Wetterwarte im Schussental und generell im nördlichen Oberschwaben sowie am Unterlauf der Iller und an der Donau.
Die höchste Regensumme wurde demnach in Baienfurt mit gut 165 Litern pro Quadratmetern gemessen, doppelt so viel wie die durchschnittliche Niederschlagsmenge eines Septembers.