Polizei hat neue Spur

Seit Wochen auf freiem Fuß: 600 Kilo schwere Ausreißer-Kuh bei Ahorn im Wald gesichtet

Am 7. Mai ist beim Verladen eine 600-Kilo-Kuh bei Boxberg ausgebüxt und seitdem verschwunden. Jetzt gab es laut Polizei eine neue Sichtung im Wald bei Ahorn.

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Von Autor/in Ulrike Schirmer

Seit mittlerweile drei Wochen hält eine ausgebüxte Kuh Polizei und Anwohner im Main-Tauber-Kreis auf Trab. Zunächst war die Rede von einem Bullen, tatsächlich ist es aber ein weibliches Rind, berichtigte jetzt das Polizeipräsidium Heilbronn. Das rund 600 Kilogramm schwere Tier war am 7. Mai beim Verladen bei Boxberg ausgerissen. Seitdem ist sie unterwegs. Jetzt gibt es erneut eine Sichtung: In dieser Woche tauchte die Kuh im Wald bei Ahorn-Berolzheim an einer Wassertränke auf. Das teilte die Polizei auf SWR-Anfrage mit.

600-Kilo-Kuh ausgebüxt: Wildkameras im Wald

In dem stark bewaldeten Gebiet seien inzwischen Wildkameras installiert worden, um das Tier besser lokalisieren zu können. Eine aktive Suche nach der Kuh findet derzeit allerdings nicht mehr statt, sagte ein Polizeisprecher. Stattdessen gehen die Einsatzkräfte weiterhin Hinweisen aus der Bevölkerung nach.

Schon kurz nach dem Ausbruch war versucht worden, das Tier einzufangen. Damals stand sogar ein Tierarzt mit Betäubungsgewehr bereit. Doch die Kuh verschwand immer wieder im angrenzenden Wald.

Nach Einschätzung des Tierhalters scheint das Tier gut zurechtzukommen. Demnach könne sie sich problemlos über längere Zeit im Wald und auf Wiesen aufhalten - auch in den Sommermonaten.

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Polizei warnt: Kuh nicht selbst einfangen

Auch wenn die Kuh laut Tierhalter als scheu gilt und grundsätzlich keine Gefahr für die Bevölkerung besteht, warnt die Polizei: Niemand sollte versuchen, das Tier selbst einzufangen.

Die Ausreißer-Kuh könnte sich bedrängt fühlen und in Panik geraten, so der Sprecher weiter. Wer das Tier entdeckt, soll deshalb Abstand halten und sofort die Polizei informieren. Wichtig sei dabei vor allem, den Standort möglichst genau anzugeben.

Hinweis der Redaktion: Bei dem verwendeten Foto handelt es sich um ein Symbolbild. Das abgebildete Tier ist nicht das ausgerissene Rind.

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