Züge zwischen Mannheim und Frankfurt betroffen

Sanierte Riedbahn: Verspätung durch Oberleitungsstörung

Nur wenige Tage nach der Inbetriebnahme der generalsanierten Riedbahnstrecke gab es am Donnerstag ein Problem: Wegen einer Oberleitungsstörung kam es zu Verspätungen.

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Ein Oberleitungsstörung auf der Riedbahnstrecke hat am Donnerstagmittag zu Verspätungen bei Zügen zwischen Mannheim und Frankfurt geführt. Nach Angaben einer Bahnsprecherin waren mehrere Züge betroffen, die Verspätungen betrugen etwa 30 Minuten. Die Züge wurden über Darmstadt umgeleitet. Zugausfälle gab es offenbar nicht.

Ursache für die Störung an der Oberleitung sei ein Kurzschluss an einer Weichenheizungsanlage bei Zeppelinheim gewesen, einem Stadtteil von Neu-Isenburg im hessischen Landkeis Offenbach. Der Schaden trat offenbar im Rahmen planmäßiger Arbeiten auf. Experten waren vor Ort, um den Schaden zu beheben. Ein Gleis wurde den Angaben zufolge schon nach kurzer Zeit wieder freigegeben, das zweite dann etwas später.

Riedbahnstrecke erst seit wenigen Tagen wieder in Betrieb

Die Riedbahnstrecke war erst am Wochenende wieder freigegeben worden, nachdem sie fünf Monate lang wegen der Generalsanierung gesperrt war. In dieser Zeit verkehrten Ersatzbusse zwischen Mannheim und Frankfurt. Mehr als hundert Kilometer Gleise, hunderte Signale und Oberleitungsmasten wurden erneuert. Einzelne Bauarbeiten dauern allerdings auch nach der Wiedereröffnung noch an. Dabei kam es jetzt offenbar zu dem Vorfall an der Oberleitung.

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Matthias Wiest
Matthias Wiest