Sozialplanverhandlungen gehen weiter

Aus für Mannheimer Theresienkrankenhaus: Arbeiten am Diako sollen bald starten

Die Sozialplanverhandlungen für die Beschäftigen des Mannheimer Theresienkrankenhauses sollen Mitte Januar weitergehen. Das teilte der Betreiber, die BBT-Gruppe, auf Anfrage mit.

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Von Autor/in Sarah Hennings

Ende Oktober hatte das Mannheimer Theresienkrankenhaus die vorzeitige Schließung des Hauses bis spätestens 2027 angekündigt - wegen steigender Kosten. Die Sozialplanverhandlungen sollen Mitte Januar fortgesetzt werden. Ziel sei es weiterhin, möglichst wenigen Mitarbeitern zu kündigen, teilte eine Sprecherin des Krankenhausträgers BBT am Montag auf SWR-Anfrage mit.

Wie viele Beschäftigte konkret betroffen sind, könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen - "egal ob Vollzeit- oder Teilzeitkräfte", so die Sprecherin weiter. Im Dezember war den Ärzten der Gefäßchirurgie und Urologie (am Diakonissenkrankenhaus) gekündigt worden. Die christliche BBT-Gruppe (Barmherzige Brüder Trier) betreibt nach eigenen Angaben rund 100 Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen in Deutschland.

Theresienkrankenhaus in Mannheim
Das Theresienkrankenhaus firmiert - sowie das Diako - unter dem gemeinsamen Namen "Brüderklinikum Julia Lanz", als Klinikverbund der BBT-Gruppe.

Umbau- und Ausbaupläne am Diako laufen "auf Hochtouren"

Alle medizinischen und nicht-medizinischen Abteilungen sollen bis frühestens Ende 2026 und bis spätestens Ende 2027 vom Theresien- ins Mannheimer Diakonissenkrankenhaus, kurz Diako, umziehen. Dafür werde das Diako inklusive Notaufnahme um- und ausgebaut. Die Arbeiten sollen bald starten. Einen konkreten Zeitplan nennt die BBT-Gruppe nicht.

Zum Jahresende hatte bereits die Gefäßchirurgie, die Hals-Nasen-Ohren-Belegabteilung sowie das Schlaflabor am Theresien dicht gemacht, am Diako wurde die Urologie geschlossen. Im Laufe des Jahres wolle man darüber entscheiden, wie das Theresienkrankenhaus in Zukunft genutzt werden kann.

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Sarah Hennings
Sarah Hennings, SWR Studio Mannheim

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