Ende Oktober hatte das Mannheimer Theresienkrankenhaus die vorzeitige Schließung des Hauses bis spätestens 2027 angekündigt - wegen steigender Kosten. Die Sozialplanverhandlungen sollen Mitte Januar fortgesetzt werden. Ziel sei es weiterhin, möglichst wenigen Mitarbeitern zu kündigen, teilte eine Sprecherin des Krankenhausträgers BBT am Montag auf SWR-Anfrage mit.
Wie viele Beschäftigte konkret betroffen sind, könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen - "egal ob Vollzeit- oder Teilzeitkräfte", so die Sprecherin weiter. Im Dezember war den Ärzten der Gefäßchirurgie und Urologie (am Diakonissenkrankenhaus) gekündigt worden. Die christliche BBT-Gruppe (Barmherzige Brüder Trier) betreibt nach eigenen Angaben rund 100 Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen in Deutschland.
Umbau- und Ausbaupläne am Diako laufen "auf Hochtouren"
Alle medizinischen und nicht-medizinischen Abteilungen sollen bis frühestens Ende 2026 und bis spätestens Ende 2027 vom Theresien- ins Mannheimer Diakonissenkrankenhaus, kurz Diako, umziehen. Dafür werde das Diako inklusive Notaufnahme um- und ausgebaut. Die Arbeiten sollen bald starten. Einen konkreten Zeitplan nennt die BBT-Gruppe nicht.
Zum Jahresende hatte bereits die Gefäßchirurgie, die Hals-Nasen-Ohren-Belegabteilung sowie das Schlaflabor am Theresien dicht gemacht, am Diako wurde die Urologie geschlossen. Im Laufe des Jahres wolle man darüber entscheiden, wie das Theresienkrankenhaus in Zukunft genutzt werden kann.