An allen weiterführenden Schulen ab Klasse 5

Neues Pflichtfach "Informatik und Medienbildung": Schule in BW endlich fit für die digitale Welt?

Immer wieder wurde mehr Medienbildung für Kinder und Jugendliche gefordert. Jetzt kommt ein neues Schulfach. Was Bildungsforscher, Schüler und Bildungsverbände dennoch kritisch sehen.

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Stand

Vor dem Start des neuen Schuljahres in Baden-Württemberg am 15. September mit dem neuen einstündigen Pflichtfach "Informatik und Medienbildung" an allen weiterführenden Schulen werden Warnungen laut: Die Einführung sei "schlecht" vorbereitet, heißt es von einem Experten auf SWR-Nachfrage. Schülervertreter kritisieren, dass sie in die Konzeption des neuen Schulfachs nicht eingebunden worden seien. Bildungsverbände berichten außerdem, zwischen den Schularten entstehe ein Zweiklassensystem. Und um mit technischen Entwicklungen Schritt halten zu können, fehle vielen Lehrkräften schlicht die Zeit. Im BW-Kultusministerium von Theresa Schopper (Grüne) hingegen sieht man sich gut vorbereitet. "Es sind alle Voraussetzungen für die Einführung des neuen Fachs geschaffen", heißt es zwei Wochen vor Start von einem Ministeriumssprecher.

"Informatik und Medienbildung: Kann das neue Schulfach den Erwartungen gerecht werden?

Klar ist: Die Herausforderung, denen das neue Fach begegnen soll, sind zahlreich. Die Fragen nach dem altersgerechten Umgang mit Smartphones, mit KI-Assistenten wie Chat-GPT oder eine mögliche Altersbeschränkung für Soziale Netzwerke werden nicht nur, aber auch an den Schulen im Land verhandelt. Kann das neue Schulfach all dem gerecht werden? Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wie läuft die Einführung von "Informatik und Medienbildung" ab?

Ab dem kommenden Schuljahr 2025/26 soll zunächst in den fünften und sechsten Klassen an allen allgemeinbildenden weiterführenden Schulen im Land das neue Fach "Informatik und Medienbildung" unterrichtet werden. Ähnlich wie beim wiedereingeführten G9 soll das neue Pflichtfach dann Stück für Stück "aufwachsen", so das Kultusministerium, - bis es schließlich eine Stunde pro Woche von der fünften bis zur neunten oder zehnten Klasse (an Haupt-, Real-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen) beziehungsweise bis zur elften Klasse an Gymnasien unterrichtet werden soll.

Was genau soll das neue Fach Schülern vermitteln?

Noch steht für das neue Pflichtfach kein Bildungsplan, der festlegt, welche Inhalte und Kompetenzen das Fach genau vermitteln soll. Dieser wird gerade zusammen mit Wissenschaftlichen Begleiterinnen und Begleitern erarbeitet und soll im Schuljahr 2027/28 in Kraft treten, so das Kultusministerium auf SWR-Nachfrage. Was schon bekannt ist: In den unteren Klassen soll im neuen Fach der Fokus eher auf Medienbildung liegen, in späteren Schuljahren Informatik größeres Gewicht erhalten.

Gänzlich neu ist das alles an BW-Schulen nicht. Schon in den Bildungsplänen von 2016 war Medienbildung in Baden-Württemberg eine von sechs übergeordneten Leitperspektiven. An konkreten Unterrichtsinhalten gab es für fünfte Klassen bislang zum Beispiel den "Basiskurs Medienbildung". An dessen Inhalten wird sich zunächst auch das neue Fach orientieren - bis eben der Bildungsplan erstellt ist. Als zusätzliche Unterstützung für die Lehrkräfte hat das Kultusministerium außerdem eine sogenannte Lesehilfe für "Informatik und Medienbildung" in den Klassen 5 und 6 herausgegeben. Im Unterricht könnte es demnach unter anderem um die Arbeit mit Suchmaschinen, KI-Assistenten wie Chat GPT, um Fake News und Online-Recherche gehen.

Für die siebten Klassen im Schuljahr 2026/27 wird laut Kultusministerium eine weitere "Lesehilfe" zur Verfügung gestellt werden. Die soll zusammen mit Inhalten des bisherigen "Aufbaukurs Informatik" als Grundlage für den Unterricht dienen. In diesem wurden zum Beispiel Kenntnisse über Algorithmen und Codierungen vermittelt. Ab Klasse 8 können sich Schülerinnen und Schüler zusätzlich für Informatik als Wahlfach entscheiden. Hinzu kam bislang an Gemeinschaftsschulen das Profilfach "Informatik, Mathematik und Physik" (IMP). IMP wird nach Angaben des Kultusministeriums durch das neue Fach "obsolet", also perspektivisch abgeschafft.

Die Schulen haben inzwischen gelernt, selbstständig zu denken und zu agieren, bevor irgendjemandem in Stuttgart auffällt, dass gewisse Themen auch noch wichtig sein könnten.

Zum Glück sei man an vielen Schulen in Baden-Württemberg schon viel weiter, als man im Kultusministerium denke, betont Dirk Lederle zwei Wochen vor Start des neuen Fachs. Lederle ist stellvertretender Vorsitzender beim Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg (VBE BW) und Direktor des Schulverbunds Johanniterschule in Heitersheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). Die Schulen hätten inzwischen gelernt, selbstständig zu agieren, bevor "irgendjemandem in Stuttgart auffällt, dass gewisse Themen auch noch wichtig sein könnten", sagt Lederle. Weil man Medienbildung schon vor der Schaffung eines neuen Fachs als wichtig eingestuft habe, seien vielerorts "entsprechende Curricula" vorhanden, die man lediglich an die neuen Vorgaben des Landes anpasse müsse.

An der Waldpark-Gemeinschaftsschule im Heidelberger Stadtteil Boxberg beispielsweise konnte man durch eine Privatspende ein digitales Unterrichtszentrum einrichten:

Wie wird das neue Fach zeitlich im Lehrplan integriert?

Grundsätzlich kommt das neue Pflichtfach "Informatik und Medienbildung" nicht als zusätzliche Stunde auf den bisherigen Lehrplan obendrauf. Vielmehr wird die vorhandene Unterrichtszeit umverteilt. Zum Beispiel aus dem Fächerverbund Biologie, Naturphänomene und Technik. Ein Vorgehen, das Dirk Lederle vom VBE BW für wenig sinnvoll hält. Wer auf der einen Seite die "schwindenden Kompetenzen im naturwissenschaftlichen Bereich" bemängele, dürfe nicht auf der anderen Seite die Stunden aus genau diesem Bereich umwidmen.

Hinzu komme die Ungleichbehandlung von Gymnasien und den anderen Schularten. Denn während an den Gymnasien durch die schrittweise Wiedereinführung von G9 der Lehrplan insgesamt gestreckt wird, müssen die anderen Schularten mit der bisherigen Stundenzahl zurechtkommen. Dort ähnele die Schaffung des neuen Pflichtfachs einem "Taschenspielertrick", so Lederle. "Wir sind der Meinung, dass wenn man neue Inhalte in die Schulen gibt, dies auch durch zusätzliche Ressourcen abgedeckt werden muss." So entstehe zwischen den Schularten tendenziell ein Zweiklassensystem, das die Gymnasien privilegiere, meint Lederle. Aus dem Kultusministerium heißt es dazu auf SWR-Anfrage lediglich, dass "für alle betroffenen Schularten eine den jeweiligen Rahmenbedingungen entsprechende Lösung gefunden" worden sei.

Wie genau die nötigen Stunden in den verschiedenen weiterführenden Schulen und Klassenstufen freigemacht werden, ist noch nicht bis ins Detail festgelegt. In einem ersten Schritt seien die Klassen 5 bis 8 berücksichtigt worden, teilt das Kultusministerium mit. Der stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Baden-Württemberg (GEW) Michael Hirn weist auch deshalb darauf hin, dass das neue Pflichtfach vorerst einen "ausprobierenden Charakter" haben werde. Neu seien die Inhalte an den Schulen nicht, die "Verbindlichkeit und Aufwertung" von Inhalten der Informatik und der Medienbildung aber schon. Dass es noch keine klaren Vorgaben in einem Bildungsplan gibt, sei einerseits gut, weil es den Lehrkräften "einen gewissen Spielraum" gebe, so Hirn. Andererseits laufe man dann Gefahr, diese wieder über den Haufen werfen zu müssen, wenn der Bildungsplan dann kommt.

Baden-Württemberg

Interview zu neuem Schulfach "Informatik und Medienbildung" Erziehungswissenschaftler Thomas Knaus: "Die Einführung dieses Pflichtfachs wurde schlecht vorbereitet"

Ist das neue Schulfach "Informatik und Medienbildung" der große Wurf in der Bildungspolitik? Experte Thomas Knaus sieht Versäumnisse bei der Vorbereitung, hält die Einführung aber trotzdem für richtig.

Wurden Lehrkräfte auf das neue Schulfach ausreichend vorbereitet?

"Studierte Informatik-Lehkräfte gibt es an den Schulen nur relativ selten", sagt Dirk Lederle vom VBE BW. Doch einige Schulen hätten bereits Lehrkräfte durch Fortbildung geschult oder nutzten "in den Kollegien mehr oder weniger vorhandene Kompetenzen" als Basis für das neue Fach. Sowohl VBE als auch GEW weisen aber darauf hin, dass die Lehrkräfte bereits mit vielen Inhalten vertraut seien. Im Kultusministerium betont man: "Es sind alle Voraussetzungen für die Einführung des neuen Fachs geschaffen: Die Bildungspläne werden derzeit erarbeitet und die Fortbildungsmaßnahmen auf das neue Fach ausgerichtet und zum Schuljahr 2025/26 gestartet." Auch die Kapazitäten der Fortbildungen würden aufgestockt, um den erhöhten Bedarf der kommenden Jahre zu decken. Bislang gibt es vom Kultusministerium zur Einführung des neuen Fachs etwa Online-Fortbildungen zu bereits feststehenden Inhalten von "Informatik und Medienbildung".

Hinzu kommt das "Kontaktstudium Informatik", das es an der Universität Konstanz seit 2018 gibt. In dem einjährigen Programm können sich Lehrkräfte berufsbegleitend im Fach Informatik nachqualifizieren lassen. Beim VBE BW ist man allerdings skeptisch, ob das alles für die Lehrkräfte leistbar ist. Der Themenbereich sei so komplex und so schnell in der Entwicklung, dass Lehrkräfte, die noch andere Fächer unterrichten, gar nicht hinterherkommen könnten. Um etwa mit den Entwicklungen im Bereich KI als Lehrkraft schritthalten zu können, fehle häufig schlicht die Zeit.

Neues Schulfach: Was sagt ein Bildungsforscher?

Die Einführung des neuen Pflichtfachs sei schlecht vorbereitet, sagt der Erziehungswissenschaftler Thomas Knaus von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (zuvor Ludwigsburg). Er ist Experte für Medienbildung und Bildungsinformatik und wurde im März vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung des BW-Kultusministeriums als wissenschaftliche Begleitung der Kommission angefragt, die den Bildungsplan für das neue Schulfach erarbeiten soll. (Ein ausführliches Interview mit Knaus gibt es hier.) Er habe über Monate versucht, konstruktiv auf den Prozess einzuwirken, erzählt Knaus, dann jedoch den Eindruck gewonnen, "dass wir Wissenschaftler*innen hier eher als Feigenblatt dienen sollten".

Prof. Dr. Thomas Knaus ist Professor für Erziehungswissenschaften und Leiter der Abteilung Medienpädagogik der Pädagogischen Hochschule (PH) Ludwigsburg. Zum Wintersemester folgt er dem Ruf an die PH Heidelberg: Er wird dort in der Medienbildung forschen und lehren. Als Medienpädagoge und Bildungsinformatiker forscht er seit über zwanzig Jahren zum digitalen Wandel in Bildungseinrichtungen.
Thomas Knaus ist Professor für Erziehungswissenschaften und Leiter der Abteilung Medienpädagogik der Pädagogischen Hochschule (PH) Ludwigsburg. Zum Wintersemester folgt er dem Ruf an die PH Heidelberg. Als Medienpädagoge und Bildungsinformatiker forscht er seit mehr als zwanzig Jahren zum digitalen Wandel in Bildungseinrichtungen. Thomas Knaus

Mittlerweile habe er deshalb seine Zusage zur Beratung zurückgezogen. Ein zentrales Problem bei der Planung des gemeinsamen Fachs sieht er darin, dass die beiden Bereiche Informatik und Medienbildung in separaten Teil-Kommissionen verhandelt und daher konzeptionell nur unzureichend miteinander verbunden würden. Sein Eindruck sei bislang, dass es eher um ein Fach "Informatik mit ein bisschen Medienbildung" gehe. "Das ist sicher nicht im Sinne der politischen Entscheidungsträger*innen. Und es ist definitiv auch nicht in meinem Sinne." Bei aller Komplexität, sagt Knaus, hätte ein durchdachter und abgestimmter Bildungsplan pünktlich zum Start des Fachs vorliegen können. "Mit mehr Sorgfalt und besserer Kommunikation wäre das meines Erachtens möglich gewesen."

Ausreichend ausgebildet für das neue Fach sind die Lehrkräfte in Baden-Württemberg aus Sicht von Knaus nicht. Dennoch sei es positiv, so der Experte, dass das neue Schulfach im Schulgesetz verankert wurde. Das sei nun eine verlässliche Basis für die Universitäten und Pädagogischen Hochschulen, um ihr Studienangebot für angehende Lehrkräfte zu erweitern. "Das müssen sie aber auch, denn sowohl die Informatik als auch die Medienbildung sind gerade in der Lehrer*innenbildung bisher personell nicht stark genug aufgestellt", erklärt Knaus.

Bislang habe man von Lehrkräften in Baden-Württemberg erwartet, Medienbildung quasi nebenbei im Fachunterricht zu fördern. "Natürlich ist eine Stunde knapp bemessen, zumal Medienbildung und auch die Informatik jeweils genug Inhalte hätten, um je ein eigenes Fach zu füllen", erklärt Knaus. "Aber selbst ein knappes Fach wäre ein Schritt in die richtige Richtung - gegenüber einer Leitperspektive, die bisher nur in der Theorie funktioniert."

"Informatik und Medienbildung": Was sagen Schülervertreter?

Auch Joshua Meisel, der Vorsitzende des Landesschülerbeirats Baden-Württemberg, ist grundsätzlich zufrieden, dass Medienbildung mit dem neuen Schulfach mehr in den Fokus rückt, kritisiert aber, bislang seien Schülerinnen und Schüler nicht in die Konzeption des neuen Faches eingebunden worden. Dabei wüssten Lehrkräfte nur selten, welche Erfahrungen Kinder und Jugendliche wirklich im Internet machten. "Dass man da überhaupt nicht bei uns nachgefragt hat, ist, glaube ich, das größte Problem an diesem Fach", sagt Meisel. Wenn man Schülerinnen und Schülern beibringen wolle, wie sie mit den Schattenseiten der Onlinewelt umgehen können, müsse man eben erst mal wissen, welche Dinge ihnen dort überhaupt begegnen. Und erfragen, was sie sich wünschen, um zum Beispiel besser mit Cybermobbing umgehen zu können.

Ein weiterer Schwachpunkt aus Sicht des Landesschülerbeirats: Wenn nun zunächst nur Fünft- und Sechstklässler im neuen Fach unterrichtet werden, liefen die anderen Klassenstufen Gefahr, nicht ausreichend Medienkompetenz vermittelt zu bekommen, "obwohl das Thema natürlich jetzt schon ein wesentlicher Bestandteil ihres Alltags ist".

Joshua Meisel, der Vorsitzende des Landeschülerbeirats Baden-Württemberg, aufgenommen im Landtag.
Joshua Meisel vom BW-Landesschülerbeirat wünscht sich mehr Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an der Konzeption des neuen Schulfachs. picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod

Für die Zukunft des Fachs "Informatik und Medienbildung" wünscht sich Meisel, der 2024 sein Abitur gemacht hat und sich bis zum Start seines Medizinstudium in Ulm zum Wintersemester ganz der politischen Arbeit widmet, dass die bislang verpasste Beteiligung der Schülerinnen und Schüler noch nachgeholt wird. Wenn nicht mit einem geredet werde, sei das zwar nicht schön, so Meisel - dafür sei der Weg von der Entscheidung für das neue Fach bis zu dessen Einführung immerhin vergleichsweise kurz gewesen. Jetzt komme es aber darauf an, wie man im Kultusministerium weitermache, sagt der Schülervertreter: "Will man das einfach nur schnell abwickeln oder sagt man: Okay, wir sind den ersten Schritt gegangen und entwickeln das jetzt weiter - und sprechen dann auch mit jungen Menschen."

Gibt es "Informatik und Medienbildung" an den Schulen in anderen Bundesländern?

Die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (KMK) hat zuletzt 2022 empfohlen, Informatik mit mindestens einer Stunde pro Woche ab dem Schuljahr 2024/25 als Pflichtfach in allen Klassen an allen weiterführenden Schulen einzuführen. Das gibt es teils in Kombination mit Medienbildung bisher aber nur in Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland, in Thüringen erfolgt die Einführung gerade schrittweise bis 2030. Ein Informatikangebot - als Wahlfach oder Teil eines Fächerverbunds zum Beispiel - gibt es aber sowohl in Baden-Württemberg als auch in anderen Bundesländern bereits. Nur eben bislang nicht im von der KMK empfohlenen Umfang.

Auch Rheinland-Pfalz experimentiert im neuen Schuljahr mit Informatik als Pflichtfach. Mit ihren Plänen sind die BW und RLP vergleichsweise spät dran, erklären Stefan Troendle und Anja Braun aus der SWR-Wissenschaftsredaktion:

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"Bei 13 bis 15-Jährigen würden wir eine angemessene Begleitung des Mediengebrauchs durch die Eltern empfehlen – die Gestaltung sollte für Eltern und Kinder leicht gemacht werden. Es geht auch darum, die Persönlichkeitsrechte der Heranwachsenden zu wahren. Für 13- bis 17-Jährige würden wir eine altersgerechte Gestaltung der Sozialen Medien empfehlen. Das heißt ohne personalisierte Werbung, ohne Erstellung von Nutzungsprofilen und keine Funktionalitäten, die exzessive Nutzung fördern, beispielsweise Push Up-Notifications, Auto-Play und ähnliche Dinge."
Ob und wie die Empfehlungen umsetzbar sind, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Ralf Hecht mit Hertwig gesprochen.

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Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Marc-Julien Heinsch
SWR-Redakteur Marc-Julien Heinsch
Susanne Veil
Bild von SWR-Redakteurin Susanne Veil

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