Mehr als 15.000 verkaufte Dauerkarten, über 1.000 Veranstaltungen, etliche ehrenamtliche Helfer und 482.000 Besucherinnen und Besucher: Die Gartenschau in Freudenstadt und Baiersbronn ist vorbei. Die Bilanz fällt positiv aus. Bei einer Abschlussveranstaltung wurde der Spaten am Sonntag feierlich an Bad Urach (Kreis Reutlingen) übergeben, dort findet 2027 eine Gartenschau statt.
Freudenstadt und Baiersbronn: Zusammenarbeit geplant
"Wir haben immer gesagt, alles über 400.000 ist ein Erfolg", sagte Geschäftsführerin Cornelia Möhrlen dem SWR. Am Ende spazierten 80.000 Besucherinnen und Besucher mehr als erwartet durch das "Tal X", das Forbachtal. Auch das "Wir-Gefühl" der beiden Orte sei durch die Gartenschau gestärkt, betonten die beiden Bürgermeister Adrian Sonder (CDU) von Freudenstadt und Michael Ruf (parteilos) von Baiersbronn. Man werde in Zukunft eng zusammenarbeiten.
Was bleibt von der Gartenschau?
Nur: Was bleibt von dem acht Kilometer langen grünen Band, das sich durch das Forbachtal zieht? Blumenkübel und Pavillons werden abgebaut, die sechs Spielplätze aber, darunter ein Abenteuerspielplatz im Ortsteil Christophtal, bleiben erhalten. Wer lieber weniger Action will, kann sich am Fluss erholen, der an einigen Stellen renaturiert und zugänglich gemacht wurde.
Das waren die Highlights der Besucherinnen und Besucher am letzten Gartenschautag:
"Virtuelle Zeitreise" soll bleiben
Auch mehrere Parks sind entstanden, die ganze Infrastruktur bleibt - die schön gemachten Wanderwege, viele restaurierte Häuser, die an die Industriegeschichte im Tal erinnern. Diese lässt sich mithilfe von Augmented Reality auf dem Handy erkunden. Auch nach der Gartenschau soll es die "virtuelle Zeitreise" geben, bei der man sich an historisch bedeutsamen Orten mit dem Smartphone die Geschichte des "Tals X" erklären lassen kann.