Zwei Schafe waren tot, ein Drittes musste eingeschläfert werden. Der Schock in Egenhausen (Kreis Calw) kurz vor Weihnachten war groß. Jetzt steht fest: Es war ein Wolf. Eine Analyse von Abstrichproben hat die Vermutung laut Landesumweltministerium bestätigt. Allerdings sei die Untersuchung noch nicht abgeschlossen.
Ausgeschlossen: Hornisgrinde-Wolf war es nicht
Möglicherweise könne noch ein schon bekanntes Tier als Verursacher für die toten Schafe in Egenhausen ermittelt werden, aber das könne noch bis zu zwei Wochen dauern. Am 23. Dezember vergangenen Jahres waren in der Gemeinde Egenhausen zwei tote Schafe gemeldet worden. Ein weiteres Schaf sei verletzt gewesen und habe erlöst werden müssen. Das teilte das Umweltministerium damals mit.
Dass es sich bei dem Wolfsriss in Egenhausen damals um den Wolf von der Hornisgrinde handelt, könne aber ausgeschlossen werden. Das als "Problemwolf" bekannte Tier soll nach dem Willen der Landesregierung abgeschossen werden. Dagegen gehen Naturschützer gerichtlich vor. Neben diesem Wolf gelten drei weitere Wölfe als sesshaft in Baden-Württemberg.