Die Faschingsumzüge in Ehingen (Alb-Donau-Kreis), Schwäbisch Gmünd, Neresheim (beide Ostalbkreis) und Weißenhorn (Kreis Neu-Ulm) sollen trotz des Vorfalls in Mannheim stattfinden. Das haben die Narrenzünfte in den verschiedenen Städten mitgeteilt. Die Polizei will die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal erhöhen. Allerdings nicht nur bei den Umzügen, sondern auch in den Fußgängerzonen, wie die Polizei Ulm mitgeteilt hat. Der Polizeisprecher fügt aber hinzu, dass derzeit keine Anhaltspunkte für eine Gefahrenerhöhung für Veranstaltungen im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums vorlägen.
- Großer Umzug in Ehingen findet statt
- Schwäbisch Gmünd: Sicherheitskonzept wird "abgeklopft"
- Zufahrtssperren in Ellwangen, Neresheim und Weißenhorn
Großer Umzug in Ehingen findet statt
In Ehingen findet am Dienstagnachmittag der Große Umzug statt, der vom SWR live übertragen wird. Die Narrenzunft Spritzenmuck erwartet nach eigenen Angaben rund 8.000 Zuschauer. Was das Sicherheitskonzept anbelangt, sei man bereits an der Grenze des Machbaren angekommen, teilte eine Sprecherin der Stadt dem SWR mit. Narrenzunft, Ordnungsamt und Polizei wollen dennoch besprechen, ob das Konzept nachgebessert werden muss. Außerdem will die Polizei nach eigenen Angaben noch mehr Präsenz zeigen.
Schwäbisch Gmünd: Sicherheitskonzept werde "nochmal abgeklopft"
Beim Umzug am Dienstag in Schwäbisch Gmünd mit 2.000 Hästrägern und rund 40.000 Zuschauern waren bereits schwere Fahrzeuge und Poller an Zufahrten geplant. Nun werde das Sicherheitskonzept nochmal abgeklopft, sagte ein Sprecher der Stadt. Gegebenenfalls würden aber auch dort zusätzlich Baumaschinen oder Lastwagen als Barrieren aufgestellt.
Zufahrtssperren in Ellwangen, Neresheim und Weißenhorn
In Ellwangen werden am Dienstag alle Zugänge zur Innenstadt gesichert, unterstützt vom Technischen Hilfswerk (THW) und privaten Security-Firmen. Auf Zufahrtssperren verweisen auch die Verantwortlichen in Neresheim und Weißenhorn.