Das wichtigste Ulmer Wochenende im Jahr startet am Freitag mit dem ersten Teil des historischen Fischerstechens. Zwischen Schwörkonzert, Lichterserenade und dem Stadtfeiertag Schwörmontag gibt es einiges zu beachten. Mit diesen fünf Tipps sind Sie gewappnet.
- Tipp 1: Die "richtige" Seite wählen
- Tipp 2: Baustellen im Blick behalten
- Tipp 3: Nabada Regeln beachten
- Tipp 4: Die Wahl des richtigen Verkehrsmittels
- Tipp 5: Der frühe Spatz bekommt den Platz
Tipp 1: Die "richtige" Seite wählen
Ob Ulm oder Neu-Ulm, Bayern oder Baden-Württemberg: Da scheiden sich bekanntlich die Geister. Am Schwörwochenende, vor allem bei der Lichterserenade am Samstag ab 22 Uhr, aber auch beim Nabada am Montag ab 16 Uhr, sollte diese Wahl weise getroffen werden. Denn die Ulmer Brücken haben ihre Tücken.
Die Herdbrücke und die Gänstorbrücke werden für die Lichterserenade von 20 Uhr bis 24 Uhr für den Verkehr gesperrt. Auch am Schwörmontag ist die Herdbrücke von 14 Uhr bis 18 Uhr und die Gänstorbrücke von 14 Uhr bis 19 Uhr für den Verkehr gesperrt. Wer also zur falschen Zeit auf der falschen Seite ist, kann sich auf einen langen Umweg über eine der anderen Brücken einstellen. Zu Fuß geht es aber weiterhin über die Brücken.
Tipp 2: Baustellen im Blick behalten
Zwei Ulmer Klassiker vereint: Nabada und Baustellen. Wegen der Umbauten an der Gänstorbrücke und an der Adenauerbrücke werden die Uferwege an beiden Brücken in diesem Jahr gesperrt. Aufgrund der Baustellen an der B10 und am Blaubeurer Ring könnte auch die Anreise nach Ulm etwas länger dauern. Über aktuelle Baustellen informiert die Stadt auf einer Baustellen-Karte.
Tipp 3: Nabada Regeln beachten
Wie in jedem Jahr gelten für Schaulustige und wilde Nabader auch beim Nabada 2025 einige Regeln von der Stadt. Wer sie beachtet, soll in, an und auf dem Wasser sicher sein:
Tipp 4: Die Wahl des richtigen Verkehrsmittels
Spätestens ab Montagmittag müssen all jene, die mit dem Auto kommen, mit weiten Wegen und einer angespannten Parkplatzsituation rechnen. Wenn die Parkhäuser in der Innenstadt voll sind, bieten sich Park and Ride Parkplätze in den Wohngebieten an, die an Straßenbahnenlinien angebunden sind. Über Straßensperrungen informiert die Stadt Ulm im Internet.
Für den öffentlichen Nahverkehr haben die Stadtwerke Ulm (SWU) angekündigt, das Angebot auszuweiten: Abends fahren Busse und Straßenbahnen häufiger und länger. Je nachdem, in welche Richtung es geht, könnte es aber voll werden.
Wer zu Fuß unterwegs ist, ist flexibel. Einschränkungen gibt es trotzdem: Von 15:30 Uhr bis 18 Uhr wird es am Schwörmontag eine Einbahnstraße für Fußgängerinnen und Fußgänger an der Donau geben. Zugang zum Ufer gibt es dann nur über den Saumarkt und den Rosengarten. Ausgänge hingegen sind am Fischerplätzle und am Metzgerturm eingerichtet.
Radfahrende müssen sich das gesamte Wochenende vor allem auf viele kreuzende Fußgängerinnen und Fußgänger einstellen. Am Schwörmontag ist der Donauradweg für Fahrräder auf beiden Flussseiten gesperrt.
Wer am Montag mit dem eigenen Gummiboot auf der Donau unterwegs ist, findet auf der Nabada-Karte der Stadt Ulm alle Infos zum Parken, zum Ein- und Aussteigen oder zum Aufpumpen.
Tipp 5: Der frühe Spatz bekommt den Platz
Das Fischerstechen findet in diesem Jahr am Freitag, 18. Juli, und am Sonntag, 20.Juli, statt. Das bedeutet auch: Die Tribünen bleiben für nachfolgende Veranstaltungen stehen. Wer früh genug kommt, kann sich auch bei der Lichterserenade am Samstagabend oder am Schwörmontag einen guten Blick von oben sichern.
Tickets für Tribünenplätze werden nur beim Fischerstechen benötigt. Der Vorverkauf ist laut Mitteilung der Stadt Ulm beendet. Für beide Tage gibt es jedoch noch Tribünen- und Stehplatzkarten an den Tageskassen, vor allem für Freitagabend. Über den Vorverkauf informiert die Stadt hier.