Tauwetter erst Ende der Woche

Kälteste Nacht: Dreikönigstag bringt Rekordtief bei Temperaturen

Minus 18,6 Grad auf der Alb und im Allgäu: So frostig war es in Baden-Württemberg in diesem Winter bisher noch nicht. Wann es noch einmal schneit und wann die Eiseskälte endet.

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Stand

In der Nacht zum Dreikönigstag sind die bislang tiefsten Temperaturen dieses Winters in Baden-Württemberg gemessen worden. Wie schon in der Nacht zum Montag zeigten die Thermometer laut Deutschem Wetterdienst in Meßstetten auf der Schwäbischen Alb (Zollernalbkreis) und in Leutkirch im Allgäu neue Tiefstwerte: Mit jeweils minus 18,6 Grad war es dort am kältesten.

Generell sollte man derzeit nicht ohne richtig warme Kleidung aus dem Haus gehen. Der Grund für klappernde Zähne und schlotternde Knie ist laut DWD polare Meeresluft. Gegen die kommt selbst gelegentlicher Sonnenschein nicht an.

Hier die Wetterprognose aus dem SWR Fernsehen von Montagabend:

Eisige Temperaturen: Glatteis auf Straßen und Gehwegen möglich

Auch die Nacht auf Mittwoch bleibt eisig. Der DWD rechnet mit Frost, teilweise bis minus 14 Grad in Oberschwaben und auf der Alb. In Städten wie Mannheim könnte es auf minus acht Grad heruntergehen. Gerade in den frühen Morgenstunden kann es am Mittwoch auf Straßen und Gehwegen glatt sein. Gefrorener Tau, Reif oder ein Hauch Schnee sorgen für rutschige Stellen - also lieber vorsichtig unterwegs sein. Der Wind bleibt schwach, und es fällt kaum Niederschlag, vereinzelt sind ein paar Schneeflocken möglich. 

Eine Elster geht auf der Schwäbischen Alb an einem in einem Feld liegenden Fuchs vorbei. Polare Meeresluft bringt Dauerfrost ins Land - trotz Sonnenschein.
Winterliches Wetter im Land: Auch tagsüber soll es weiter Minusgrade haben, vereinzelt ist mit Schneefall zu rechnen. picture alliance/dpa | Thomas Warnack

Besonders in der Nacht zum Donnerstag soll es noch einmal richtig schneien, teilte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes mit. Erwartet werden demnach ein bis drei Zentimeter Neuschnee, im Bergland sogar bis zu 5 Zentimeter. Gegen Ende der Woche soll dann Schluss sein mit dem Winterwunderland: Laut DWD wird es dann nämlich stürmisch und regnerisch.

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Laura Schmittinger
Laura Schmittinger aus der SWR-Aktuell Redaktion

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