Die Studie vergleicht jedes Jahr die verschiedenen Bildungssysteme der 16 Bundesländer und bewertet sie aus bildungsökonomischer Sicht, also wie Bildung mit Wirtschaft und Gesellschaft zusammenhängt.
Ein kurzes Beispiel: Für die Studie wird geschaut, wie viel ein Bundesland pro Schüler ausgibt. Das wird dann verglichen mit den Gesamtausgaben pro Einwohner.
Warum hat sich RLP verschlechtert?
Im Vergleich zu anderen Ländern hat Rheinland-Pfalz laut der Studie vor allem in den Bereichen Förderbedingungen und Digitalisierung noch Verbesserungsbedarf. Ein weiterer Punkt sind die Hochschulen. Die Studie bezeichnet sie im Vergleich als "eher forschungsschwach".
Und: RLP bildet im Vergleich nicht so viele Menschen im Bereich Digitalisierung aus. Pro 100.000 Erwerbstätige wurden 38,8 Ausbildungsverträge in der IT geschlossen. Das liegt deutlich unter dem Bundesschnitt von 46,3.
Was läuft in RLP gut?
Laut Bildungsmonitor ist ein Pluspunkt in Rheinland-Pfalz, dass alle Grundschülerinnen und -schüler in Fremdsprachen unterrichtet wurden. Hier belegt RLP Platz eins unter den Bundesländern. Außerdem könnten die Schülerinnen und Schüler überdurchschnittlich gut in Englisch lesen und hören.
Stärken hat RLP laut der Studie auch in den Bereichen Internationalisierung und berufliche Bildung. Mit Internationalisierung ist gemeint, wie stark ein Bildungssystem auf Austausch und Zusammenarbeit mit anderen Ländern ausgerichtet ist. Gibt es zum Beispiel viele Austauschprogramme? Arbeiten Unis viel mit internationalen Partnern zusammen?
Fragen und Antworten zum Schulstart Zurück in die Schule: Diese Neuerungen sollten Eltern und Schüler kennen
In RLP hat der Schulunterricht wieder begonnen - mit einer guten Nachricht für die Schülerinnen und Schüler: Es gibt keine unangekündigten Überprüfungen der Hausaufgaben mehr.
Wie sieht das Ranking aus?
Platz eins belegt wie auch in den vergangenen Jahren erneut Sachsen. Dahinter liegt Bayern auf Platz zwei und Hamburg auf Platz drei. Unser Nachbarland Baden-Württemberg belegt den vierten Platz.
Auf den letzten Plätzen landen Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Bremen.