Immobilien-Preisspiegel Rheinland-Pfalz 2025

Mieten in RLP: Wo man am teuersten und wo am günstigsten wohnt

Wer in Rheinland-Pfalz in den vergangenen zwölf Monaten eine Wohnung oder ein Haus gekauft hat, konnte mit stabilen Preisen rechnen. Bei den Mieten ging es dagegen weiter hoch.

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Von Autor/in Andreas Reinhardt

Die Mieten sind im ganzen Land teurer geworden. Das zeigt der neue Immobilien-Preisspiegel Rheinland-Pfalz 2025 des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) für die vergangenen zwölf Monate. Allerdings sind die Anstiege im Land sehr unterschiedlich: In Landau und Speyer gingen die Mieten nur um ein Prozent beziehungsweise drei Prozent hoch. In Bingen waren es dagegen durchschnittlich neun Prozent.

Die günstigsten Mietpreise in Rheinland-Pfalz

Die landesweit günstigste Miete liegt bei 4,50 Euro pro Quadratmeter. Laut Immobilien-Preisspiegel zahlt man diesen Mietpreis gerade in Lauterecken, Kirchheimbolanden und Dierdorf. Wer dagegen in der Landeshauptstadt mietet, zahlt den höchsten Preis: In Mainz kostet die Miete in einer Wohnung im Neubau bis zu 19,50 Euro pro Quadratmeter.

Der Grund für die immer weiter steigenden Mietpreise ist laut IVD, dass zu wenige junge Familien den Sprung zum Wohneigentum schaffen. Deshalb bleibe der Mietmarkt weiter stark umkämpft.

In Mainz sind die Mietpreise am teuersten im Land. In Dierdorf, Lauterecken und Kirchheimbolanden sind sie am günstigsten
In Mainz sind die Mietpreise am teuersten im Land. In Dierdorf, Lauterecken und Kirchheimbolanden sind sie am günstigsten.

Preise für Wohneigentum bleiben stabil

Während die Mieten in Rheinland-Pfalz gestiegen sind, blieben die Preise für Wohneigentum in den vergangenen zwölf Monaten fast gleich, vor allem bei Einfamilienhäusern. Allerdings beziehen sich die Zahlen fast ausschließlich auf schon vorhandene Häuser und Wohnungen. Neubauten sind laut Immobilien-Preisspiegel nämlich nur in geringem Umfang dazu gekommen.

Bei Neubauten explodiert der Preis

Wenn es irgendwo doch mal einen Neubau gab, sind dort die Preise auch beim Wohneigentum extrem angestiegen, so IVD. Die Landeshauptstadt Mainz war dabei – wie bei den Mieten – am teuersten: In den besten Wohngegenden wurde dort für eine Neubauwohnung 6.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Ähnlich sind die Kaufpreise in Ingelheim und Speyer. Die mit Abstand günstigste Neubauwohnung der vergangenen Monate wurde in Bad Ems verkauft: 1.000 Euro pro Quadratmeter mussten hier bezahlt werden.

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Andreas Reinhardt
Bild von Wirtschaftsredakteur Andreas Reinhardt
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Jenny Beyen