++ Toter Greifvogel sorgt für Schreckmoment bei der Bahn in Kaiserslautern ++
Gestern Abend (17. Januar) sorgte ein toter Greifvogel in Kaiserslautern für eine vorübergehende Sperrung des Bahnverkehrs. Ein Zug musste in Höhe des Messeplatzes anhalten, nachdem der Lokführer einen Aufprall wahrgenommen und einen möglichen Menschen im Gleis vermutet hatte. Die Feuerwehr durchsuchte den Bereich und fand einen toten Greifvogel, jedoch keine Person. Nach etwa drei Stunden wurde die Strecke wieder freigegeben.
++ Anmeldung für Hinkelstein-Marathon ++
Die Anmeldung für den Hinkelstein-Marathon in der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg ist ab sofort möglich. Der Hinkelstein-Marathon findet am 29. März statt. Teilnehmer können sich online für den Marathon, Halbmarathon oder einen Trail anmelden. Die Startgebühren betragen 20 bzw. 25 Euro. Die Strecken beginnen an der Abteikirche in Otterberg und führen über den zertifizierten Hinkelsteinweg. Da die Startplätze schnell ausgebucht sein könnten, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.
++ Zweibrücker Stadtgespräche starten ++
Das Modellprojekt „Zweibrücker Stadtgespräche“ startet in Zweibrücken, um den Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung zu erleichtern. Freiwillige besuchen in den nächsten Monaten die Bewohner direkt an den Haustüren, um Anliegen, Ideen oder Probleme aufzunehmen. Bei Bedarf vermitteln sie den Kontakt zur Verwaltung. Das Angebot ist freiwillig und richtet sich besonders an Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder ungünstigen Arbeitszeiten. Das Pilotprojekt dauert 19 Monate und wird von der Entwicklungsagentur des Landes begleitet.
++ Wehrbeauftragter fordert Studie zu Sexismus in der Bundeswehr ++
Wegen den Skandalen beim Fallschirmjägerregiment in Zweibrücken fordert der Wehrbeauftragte des Bundestages eine umfassendere Aufarbeitung der Vorfälle – und zwar mit einer Studie über Sexismus in der Bundeswehr. Über eine solche Untersuchung wird bereits seit mehr als einem Jahr diskutiert. Die Forderung hängt mit den Vorfällen zusammen, die Ende Dezember von Soldatinnen des Regiments gemeldet wurden. Dabei geht es um rechtsextremes und antisemitisches Gedankengut, Drogenmissbrauch und sexualisiertes Fehlverhalten. Nach Angaben des Heeres-Inspekteurs gibt es derzeit 55 Beschuldigte – die Ermittlungen laufen weiter.
++ Kreativwerkstatt für Kinder in der Gartenschauhalle ++
Basteln, malen oder mit Gips arbeiten – bei der Kreativwerkstatt in der Gartenschauhalle in Kaiserslautern können Kinder diesen Sonntag ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Das Angebot richtet sich an Kinder ab sechs Jahren und läuft von 12 bis 16 Uhr. Alle Materialien stehen bereit, ausprobiert werden darf alles. Wichtig nur: Kleidung mitbringen, die schmutzig werden darf – und Snacks, denn in der Halle gibt es weder Essen noch Getränke.
Wer morgen keine Zeit hat - kein Problem: In einer Woche findet die Kreativwerkstatt nochmal statt.
++ FCK startet gegen Hannover in die Rückrunde ++
Der 1. FC Kaiserslautern startet am Sonntag in die Rückrunde der 2. Liga. Im Fritz-Walter-Stadion empfangen die Roten Teufel Hannover 96. Beide Teams haben Aufstiegsambitionen. Mit einem Sieg wollen die Lautrer den Anschluss nach oben halten. Aktuell steht der FCK auf Platz sieben, fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz drei. Hannover liegt als Tabellenfünfter zwei Punkte vor den Pfälzern. Nach dem Duell gegen die Niedersachsen warten mit Schalke, Darmstadt und Elversberg direkt die drei Topteams der Liga.
Gute Nachrichten gibt es von FCK-Torjäger Ivan Prtajin: Nach seinem überstandenen Muskelbündelriss ist er wieder voll im Training. Ob er gleich von Beginn an spielt, entscheidet Trainer Torsten Lieberknecht kurzfristig. Das Fritz-Walter-Stadion dürfte am Sonntag nahezu ausverkauft sein – etwa 44.000 Fans werden erwartet.
++ Leuchtender Sportabend: Volleyball im Schwarzlicht in Kaiserslautern ++
Volleyball im Dunkeln? Klingt verrückt – ist in Kaiserslautern aber längst ein echtes Highlight! Der Volleyballverein "VC Feuerball" lädt heute Abend ab 18 Uhr zum Feuerballturnier im Schwarzlicht ein. In der Sporthalle der Bertha von Suttner IGS geht dann das Licht aus – und alles leuchtet: Netz, Spielfeldlinien und natürlich die Spielerinnen und Spieler selbst. Insgesamt 24 Teams treten gegeneinander an. Wer selbst mitspielen möchte, muss sich allerdings bis zum nächsten Mal gedulden – alle Plätze sind vergeben. Zuschauer sind aber willkommen. Der VC Feuerball plant, das Turnier in den kommenden Jahren zu vergrößern, damit noch mehr Teams teilnehmen können.
++ Ideen für neues Viertel am Betzenberg gesucht ++
Kaiserslautern steckt seit Jahren tief in finanziellen Problemen – im städtischen Haushalt ist weiterhin kaum Spielraum. Trotzdem schaut Oberbürgermeisterin Beate Kimmel zuversichtlich ins neue Jahr. Sie sieht mehrere Projekte, die für frischen Schwung sorgen könnten. Eines davon ist das geplante, neue Viertel auf dem Betzenberg. Noch im Januar soll der Architektur-Wettbewerb dafür starten. Bei dem Wettbewerb können sich Architektur-Büros mit ihren Ideen für das neue Quartier bewerben. Auf dem Betzenberg soll ein Stadtviertel entstehen, das sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert.
++ Das Wetter am Samstag ++
Hier und da halten sich heute noch ein paar Hochnebelfelder. Sonst wechseln sich Sonne und Wolken ab. Die Temperaturen steigen auf 3 Grad in Hauenstein und bis zu 7 Grad in Contwig. In der Nacht bleibt es teils bewölkt, teils klar – später bildet sich dann Nebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen plus 1 und minus 2 Grad.
Am Sonntag zeigt sich der Himmel dann meist grau mit Nebel und Hochnebel. Die Sonne hat kaum Chancen. Am Montag startet der Tag wieder mit Nebel, später wird es dann aber etwas freundlicher.
++ Verletzter Mann löst Suchaktion aus ++
Ein verletzter und alkoholisierter Mann hat heute in den frühen Morgenstunden eine groß angelegte Suchaktion der Polizei im Raum Pirmasens ausgelöst. Nach Angaben der Polizei hatte der 23-Jährige zuvor in der Wohnung seiner Freundin im Stadtteil Gersbach randaliert. Nach einem Streit wurde er vom Vater der Freundin aus der Wohnung verwiesen. Als der Mann anschließend versuchte, über den Keller zurück in die Wohnung zu gelangen, zog er sich eine Schnittverletzung am Arm zu und flüchtete. Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Am Morgen konnte der 23-Jährige schließlich bei Angehörigen im benachbarten Höhfröschen angetroffen und in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs ermittelt.
++ Härtefallkommission beschäftigt sich mit kolumbianischer Familie aus Neuhemsbach ++
Die rheinland-pfälzische Härtefallkommission wird sich mit der Zukunft der kolumbianischen Familie Arango aus Neuhemsbach im Kreis Kaiserslautern befassen. Das hat der Anwalt der Familie mitgeteilt. Der sechsköpfigen Familie droht die Abschiebung, ihr Antrag auf Asyl wurde abgelehnt. Die ganze Geschichte lesen Sie hier:
++ Pirmasens fordert Verlängerung der Zuzugssperre für Flüchtlinge ++
Die Stadt Pirmasens kann die Anzahl an geflüchteten Menschen nicht stemmen. Wenn es nach Oberbürgermeister Zwick (CDU) geht, soll die bereits bestehende Zuzugssperre deshalb verlängert werden.
++ Wassernetz in Zweibrücken und Umgebung wird gereinigt ++
In Teilen der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land und in Zweibrücken-Mörsbach ist das Trinkwasser verunreinigt. Deshalb wurde jetzt damit begonnen, Tanks und Leitungen zu reinigen.
++ Grundschule Wiesbach belegt zweiten Platz bei KI-Schulpreis ++
Heute Nachmittag ist in Heilbronn der "KI-Schulpreis 2025" verliehen worden. Dabei hat eine Schule aus der Westpfalz den zweiten Platz erreicht. Ausgezeichnet werden Schulen, die Künstliche Intelligenz kreativ und zugleich sinnvoll im Unterricht einsetzen. Für den zweiten Platz erhält die Schule ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Carl-Orff-Grundschule aus Wiesbach überzeugte die Jury mit einem selbst entwickelten, KI-gestützten Chatbot und sicherte sich damit den zweiten Platz. Das System unterstützt Lehrkräfte dabei, in Konflikt- oder Notfallsituationen schnell, strukturiert und verantwortungsvoll zu handeln. Grundlage für den Chatbot sind die Inhalte der rheinland-pfälzischen "Handreichung für den Umgang mit Krisensituationen". Durch die KI werden diese Informationen übersichtlich aufbereitet und stehen im Schulalltag schnell abrufbar zur Verfügung. In akuten Situationen erhalten Lehrkräfte konkrete Handlungsempfehlungen.
Die Carl-Orff-Grundschule gehört damit zu den sieben Preisträgerschulen. Bundesweit hatten sich fast 200 Schulen um den KI-Schulpreis beworben, 18 davon schafften es in die engere Auswahl. Ebenfalls nominiert war das Veldenz-Gymnasium in Lauterecken, das für seine Schülerinnen und Schüler eigenen Unterricht zum Thema Künstliche Intelligenz anbietet.
++ Frau in Kaiserslautern ergaunert sich Medikament mit gefälschtem Rezept ++
Eine Frau hat am Mittwoch in Kaiserslautern versucht, mit einem gefälschten Rezept Medikamente zu erhalten. Nach Angaben der Polizei suchte sie damit mindestens zwei Apotheken auf. In einer Apotheke bekam sie mit dem gefälschten Rezept bereits ein hochpreisiges Medikament ausgehändigt. Der Betrug fiel dort allerdings erst auf, als die Frau die Apotheke schon verlassen hatte. In einer weiteren Apotheke in Kaiserslautern erkannte eine Mitarbeiterin die Fälschung hingegen sofort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, sucht nach der unbekannten Frau und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Die Frau ist etwa 1,70 Meter groß und zirka 20 bis 25 Jahre alt. Sie hat einen gebräunten Teint sowie schwarze, mindestens schulterlange, wellige Haare. Die Frau trug eine schwarze Jacke. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 36913312 mit der Polizei Kaiserslautern in Verbindung zu setzen.
++ Viele Schlaglöcher auf A6 und A63 bei Kaiserslautern ++
Auf den Autobahnen A6 und A63 in Fahrtrichtung Kaiserslautern sind in den vergangenen Wochen zahlreiche neue Schlaglöcher entstanden. Auch die zuständige Autobahngesellschaft hat die Schäden bei ihren regelmäßigen Kontrollen festgestellt. Eine Sanierung ist vorgesehen, sobald die Witterung es zulässt. Ursache für die vielen neuen Schäden ist das wechselhafte Winterwetter. Der häufige Wechsel zwischen Frost und Tau setzt der Fahrbahn stark zu. Der Asphalt wird durch die dauerhafte Belastung spröde und bekommt Risse. In diese dringen Regen- und Schmelzwasser ein. Gefriert das Wasser, dehnt es sich aus und sprengt kleine Teile der Oberfläche ab. Beim erneuten Auftauen bleiben Hohlräume zurück, die den Asphalt weiter schwächen. Fahren dann Fahrzeuge, insbesondere schwere Lkw, darüber, bricht die Fahrbahn auf – es entstehen Schlaglöcher, die sich rasch vergrößern. Da Reparaturen erst bei wärmeren Temperaturen möglich sind, gilt bis zur Instandsetzung auf einzelnen Abschnitten der A6 und A63 in Richtung Kaiserslautern eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 80.
++ Zwei Schulen aus der Westpfalz für KI-Preis nominiert ++
Heute wird der KI-Schulpreis 2025 verliehen – unter den Nominierten sind auch zwei Schulen aus der Westpfalz: die Carl-Orff-Grundschule in Wiesbach und das Veldenz-Gymnasium in Lauterecken. Ausgezeichnet werden Bildungseinrichtungen, die Künstliche Intelligenz kreativ und sinnvoll in den Unterricht integrieren. An der Carl-Orff-Grundschule kommt KI unter anderem zur Unterstützung von Lehrkräften in Krisensituationen zum Einsatz. Wird etwa eine Schlägerei auf dem Schulhof gefilmt, zeigt das System unmittelbar an, welche Schritte gemäß Krisenmanagement einzuleiten sind. Das Veldenz-Gymnasium geht einen anderen Weg und bietet seinen Schülerinnen und Schülern das eigenständige Unterrichtsfach "Künstliche Intelligenz" an. Insgesamt stehen 18 Schulen aus ganz Deutschland auf der Nominierungsliste. Die Preisträger werden heute auf dem Bildungscampus in Heilbronn bekannt gegeben.
++ OB Wosnitza fordert Aufklärung nach Skandal bei Zweibrücker Fallschirmjägern ++
Der Skandal um die Fallschirmjäger der Niederauerbach-Kaserne in Zweibrücken belastet nach Ansicht von Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) den Ruf der Stadt. Im Interview mit dem SWR betonte er, wie wichtig eine schnelle und lückenlose Aufklärung der Vorwürfe sei. Zugleich mahnte Wosnitza zur Zurückhaltung: Die laufenden Ermittlungen müssten abgewartet werden, und der gesamte Standort dürfe nicht pauschal verurteilt werden. Aktuell ermittelt die Bundeswehr gegen 55 Soldaten der Zweibrücker Fallschirmjäger. Hintergrund sind Vorwürfe wegen Drogenmissbrauchs, sexuellen Fehlverhaltens und Rechtsextremismus. Neun Soldaten wurden bereits aus dem Dienst entlassen. Zusätzlich hat auch die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die Beschuldigten aufgenommen. Wie eine Recherche des SWR-Magazins "Zur Sache Rheinland-Pfalz" zeigt, waren die Vorwürfe innerhalb der Bundeswehr bereits im vergangenen Februar bekannt. Schon zu diesem Zeitpunkt liefen interne Ermittlungen.
++ Hochschule Kaiserslautern erhält Förderung für Digitalisierungsprojekt ++
Die Hochschule Kaiserslautern erhält vom Land Rheinland-Pfalz eine Förderung von mehr als 270.000 Euro. Das Geld fließt in das Digitalisierungsprogramm "Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz", kurz KuLaDig RLP. Im Rahmen des Projekts sollen Studierende dabei mitwirken, eine landeseigene Internetplattform weiterzuentwickeln und zu verbessern.
++ Westpfalz-Wetter: viel Sonne, zwischendurch Wolken ++
Heute zeigt sich das Wetter freundlich mit Sonnenschein, zwischendurch ziehen einige Wolkenfelder durch. Niederschlag ist kaum zu erwarten. Die Temperaturen erreichen etwa 10 Grad am Donnersberg und bis zu 12 Grad im Pfälzerwald. Dazu weht ein schwacher Wind aus östlicher Richtung. In der Nacht nehmen die Wolken zu, überwiegend bleibt es jedoch trocken. Am Wochenende gibt es deutlich weniger Sonne. Häufig ist es grau durch Nebel und Hochnebel, zudem wird es insgesamt spürbar kälter.
++ Körperverletzung in Hochspeyer ++
Am Mittwochabend hat ein Mann in einem Mehrfamilienhaus in Hochspeyer im Kreis Kaiserslautern die Wohnungstür seines Nachbarn eingetreten und ihn gegen den Kopf geschlagen. Die Polizei nahm den Angreifer fest, nachdem er sich geweigert hatte, das Haus zu verlassen. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.
++ Handball-EM: Deutsches Team um David Späth gewinnt ++
Einen gelungenen Start in die Handball-Europameisterschaft hat die deutsche Nationalmannschaft gestern Abend hingelegt. Im Auftaktspiel setzte sich das Team mit 30:27 gegen Österreich durch. Im Tor stand dabei auch der gebürtige Kaiserslauterer David Späth, der in der Bundesliga für die Rhein-Neckar Löwen spielt. Nach dem ersten Erfolg wartet bereits die nächste Herausforderung: Am Samstag treffen die deutschen Handballer bei der EM auf Serbien.
++ Fliegerbombe in Kaiserslautern ist entschärft +
Bei Arbeiten im Stadtwald von Kaiserslautern ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Mittlerweile wurde sie entschärft:
Am Pfalztheater Kaiserslautern feiert am 23. Januar das Stück "Zwei Herren von Real Madrid" Premiere. Und darin geht es um das Thema Homosexualität im Fußball. Eine Vorschau auf diese Fußballkomödie gibt es bereits am morgigen Freitag ab 18 Uhr. Dazu kann man auch einen Blick hinter die Kulissen des Theaters werfen. Der Eintritt ist frei.
++ Keine großflächigen Rodungen von Weinbergen in der Pfalz ++
Auf den Pfälzer Weinbautagen in Neustadt steht die Diskussion im Mittelpunkt, wie die Winzer wieder höhere Preise für ihre Weine erzielen können. Dass dies nur über großflächige Rodungen möglich sei, um das Angebot zu verknappen und so die Preise in die Höhe zu bringen, schließt Weinbaupräsident Reinhold Hörner aus - jedenfalls in großem Umfang. er sagte, dass die Pfalz und die Winzer auch vom Tourismus lebten, und da sei es nicht sinnvoll, Brachland zu zeigen. Stattdessen fordert der Weinbaupräsident, europaweit keine neuen Flächen mehr für den Weinanbau zuzulassen.
++ Frau am Bahnhof in Pirmasens verletzt ++
Am Dienstagabend soll eine Gruppe Jugendlicher im Bereich des Pirmasenser Hauptbahnhofs eine Frau angegriffen und verletzt haben. Die Frau sagte der Polizei zufolge, dass sie von den Jugendlichen umgestoßen worden sei. Dabei hat sie Verletzungen im Gesicht erlitten und musste medizinisch versorgt werden. Sie war laut Polizei zum Zeitpunkt des Vorfalls betrunken. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.
++ Fallschirmjäger aus Zweibrücken üben ++
Das Fallschirmjägerregiment aus Zweibrücken übt ab heute wieder in der Westpfalz. Der Stadt Zweibrücken zufolge geht es dabei um die Gefechtsausbildung. Die Soldaten üben in Zweibrücken, der Südwestpfalz und im Kreis Kaiserslautern. Beteiligt sind 70 Soldaten. Da auf den Straßen auch Bundeswehrfahrzeuge unterwegs sind, kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Weitere Übungen finden in den kommenden zwei Wochen statt.
++ Update: Wasser in Mörsbach und Teilen der VG Zweibrücken-Land nur eingeschränkt nutzen ++
Im Zweibrücker Stadtteil Mörsbach und Teilen der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land soll das Wasser aus der Leitung derzeit nur für die Toilettenspülung, zum Haarewaschen oder Zähneputzen benutzt werden. Das sagte ein Mitarbeiter der Wasserwerke. Das Gesundheitsamt geht zwar nicht von einer Gefahr für die Gesundheit aus, empfiehlt aber trotzdem, das Wasser nicht zur Zubereitung von Nahrungsmitteln zu verwenden. Sollte die Warnung herabgesetzt werden, könnten die Menschen das Wasser wenigstens wieder abkochen und es dann zu nutzen, so die Stadt. Betroffen sind der Zweibrücker Stadtteil Mörsbach und die Orte Käshofen, Rosenkopf, Wiesbach, Kleinbundenbach und Großbundenbach. Nach ersten Untersuchungen wurde der unangenehme Geruch vermutlich durch die Dämpfe eines Lösungsmittel verursacht, das während Streicharbeiten am Hochbehälter Käshofen verwendet wurde.