Der Kochroboter an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) in Kaiserslautern kann so einiges. Das beeindruckt auch Christoph Feith. Er ist der Leiter der Hochschulgastronomie - und prinzipiell zufrieden mit dem ersten Jahr des Roboters.
Roboter an der RPTU soll die Köche nicht ersetzen
Der Roboter soll die Köche in der Mensa nicht ersetzen, sie aber unterstützen. Vor allen Dingen dann, wenn die Mensa geschlossen ist - die Studierenden aber trotzdem Hunger haben. Der Roboter bietet sieben unterschiedliche Gerichte an, die wöchentlich wechseln. Ganz alleine kochen kann er (noch) nicht. Seine menschlichen Kolleginnen und Kollegen bringen dem Roboter alle Rezepte bei, füttern ihn mit den Zutaten und schmecken auch ab.
"Hier wird ein neues System der Gastronomie entwickelt. Wir sind stolz darauf, dass wir dabei sind", sagt Christoph Feith. Etwa 50 bis 100 Gerichte bereitet der Roboter täglich zu. Möglich wären sogar an die 500. Deswegen hoffen die Initiatoren in der Zukunft auch noch auf eine höhere Auslastung. Wie es nach der Testphase von drei Jahren weitergeht, ist noch unklar.
Bei Studierenden in Kaiserslautern kommt der Roboter an
Einige Studierende finden das Projekt gut. "Wenn es in der Mensa nichts gibt, was mich anspricht, kann man sich schon mal überlegen, was beim Kochroboter zu holen", sagt zum Beispiel ein Student. Andere ziehen dagegen das Mensa-Essen vor.
Kochroboter an Uni in Kaiserslautern ist einzigartig
Da der Kochroboter an der RPTU in Kaiserslautern einzigartig in der deutschen Universitätslandschaft ist, gibt es kaum Vergleichswerte. Für die Uni ist das Projekt aber auch ohne Vergleiche ein Erfolg, denn die Kosten werden nicht nur gedeckt, es werde auch noch Geld eingenommen, mit dem Mitarbeiter bezahlt werden könnten.