Zu wenige Sammelcontainer

Wohin mit den Altkleidern: Das planen Kommunen in der Pfalz

Die Sammlung von Altkleidern ist durch neue Gesetze teurer geworden. In der Pfalz wurden seither viele der Alkleidercontainer abgebaut. Kommunen aus der Vorderpfalz reagieren mit unterschiedlichen Ansätzen auf das Altkleider-Problem.

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Stand

Von Autor/in Pascal Lasserre

In Ludwigshafen sollen in den nächsten Wochen auf mehreren großen Plätzen regelmäßig Altkleider gesammelt werden. Die Altkleidersammlung auf öffentlichen Plätzen ist ein Pilotprojekt. Das haben die Mitglieder des Hauptausschusses von Ludwigshafen beschlossen.

Die Ludwigshafener können außerdem ihre alten Textilien ab Herbst in Müllsäcken vor ihr Grundstück stellen. Die Säcke sollen dann laut Stadt zweimal im Jahr von dort abgeholt und entsorgt werden. Die Frankenthaler können so eine Straßenabholung bereits ab Anfang November 2025 kostenlos freitags einmal pro Monat beim kommunalen Entsorgungsbetrieb beantragen.

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Neue Gesetze zur Altkleidersammlung

2025 sind neue Gesetze zur privaten Alttextilsammlung in Kraft getreten. Dadurch sind die Kosten für die Entsorgung von Altkleidern gestiegen. In der Pfalz sind deshalb viele Altkleider-Sammelcontainer abgebaut worden. In Ludwigshafen gibt es seither keine laut dem kommunalen Entsorgungsbetrieb keine Container mehr im Stadtgebiet.

In Neustadt haben die Bewohner mehr Glück. Die Stadt setzt weiter auf Altkleidercontainer, die das Deutsche Rote Kreuz im Stadtgebiet aufgestellt hat. Allerdings ist hier ein zweiter Anbieter wie in anderen Kommunen ausgestiegen.

Alkleidercontainer des Deutschen Roten Kreuzes (Symbolbild). Solche Container gibt es in Neustadt.
Alkleidercontainer des Deutschen Roten Kreuzes (Symbolbild). Solche Container gibt es in Neustadt.

Wertstoffhöfe nehmen Altkleider entgegen

Die Wertstoffhöfe vieler Kommunen nehmen Altkleider entgegen, zum Beispiel auch in Speyer. Dort haben die Verantwortlichen noch nicht über weitere Maßnahmen entschieden. Stadt und Entsorgungsbetriebe rechnen mit Kosten von mindestens 1.700 Euro pro neu angeschafftem Container.

Ein Problem aus Sicht der Kommunen ist es, dass die Altkleider oft eine schlechte Qualität hätten. Eine Sprecherin der Stadt Speyer betonte, dass die Alttextilien im schlechtesten Fall in der Müllverbrennung landen.

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